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Jungheinrich war überaus erfolgreich beim Immersive Learning Award 2018 und hat in der Kategorie „Customer Project“ Gold gewonnen. Das Konzept von Virtual Reality (VR) im Jungheinrich Training Center zeigt aus Sicht der Jury besonders anschaulich, wie der Einsatz neuer Technologien besonders schnelle und wirtschaftliche Lernerfolge ermöglicht.

Der Hamburger Intralogistikexperte Jungheinrich nutzt Virtual Reality bei der Aus- und Weiterbildung seiner Kundendiensttechniker aus ganz Europa. Sie werden im Rahmen des prämierten VR-Trainings in eine virtuelle Lagerumgebung versetzt, in der sie sämtliche Jungheinrich-Fahrzeuge in unterschiedlichen Arbeitssituationen detailliert erleben können. In diesem sicheren Umfeld ist es möglich, unterschiedlichste Einsatzszenarien zu trainieren, ohne dass dabei Sach- oder Personenschäden entstehen können. Jungheinrich ist es auf diese Weise gelungen, die Flexibilität seines Trainingsangebots zu erhöhen und gleichzeitig Reisekosten sowie Zeitaufwand in erheblichem Maße einzusparen.

Lernen durch Fehler wird gefahrlos möglich

Während des Trainings vergessen unsere Kursteilnehmer vollständig, dass sie sich in einer virtuellen Umgebung befinden. Alles scheint vollkommen real. Die Erfahrung hat gezeigt, dass Handgriffe, die vorher im Virtual-Reality-Training gelernt wurden, später in der realen Anwendung deutlich besser und mit viel geringeren Fehlerquoten ausgeführt werden. Jungheinrich plant deshalb, das VR-Training deutlich auszuweiten. Der Award ist ein zusätzlicher Beleg dafür, dass wir damit richtigliegen, erklärt Thomas Diwan, Leiter des Jungheinrich Training Centers.

Die Idee zum VR-Training kam zwei Jungheinrich-Mitarbeitern beim privaten Computerspielen. Zusammen mit Kollegen entwickelten sie ein praxistaugliches Konzept zum Einsatz von Virtual Reality in der Weiterbildung. Dabei versetzt eine spezielle Brille die Kursteilnehmer in eine virtuelle Lagerumgebung. In verschiedenen Trainingseinheiten können sie ausgewählte Fahrzeuge von allen Seiten betrachten, Funktionen bedienen, ins Innere blicken und mit passenden Werkzeugen Reparaturen vornehmen. Die gesamte Jungheinrich-Fahrzeugpalette lässt sich so im 1:1-Maßstab als erfahrbares 3D-Modell darstellen. Das Besondere: Jede Fahrzeugkomponente ist einzeln demontierbar. Auch logistische Funktionen und Abläufe sind realitätsnah erlebbar. So wird das Lernen durch Fehler in der virtuellen Realität gefahrlos möglich.

Quelle:Jungheinrich.ch

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