Hamburg kündigt die ersten Verbote für Fahrzeuge mit Dieselmotoren aufgrund schlechter Luftqualität an. Ihre Einführung wurde vor kurzem vom lokalen Amt für Umweltschutz angekündigt.

Ab 31. Mai werden Fahrverbote auf zwei Straßenabschnitten im Stadtteil Altona-Nord eingeführt:gesperrt ist ein 580 Meter langer Abschnitt der Max-Brauer-Allee und ein 1600 Meter langer Abschnitt der Stresemannstraße (gilt nur für Lkw). Betroffen vom Verbot sind Lkws und Pkws, die die Abgasnormen von Euro 1 bis Euro 5 erfüllen. Vom Fahrverbot ausgenommen sind Pkws und Lkws der Klasse Euro 6.

Das Verbot tritt mit einer erheblichen Verzögerung in Kraft. Über die Einführung der Einschränkungen hat das Hamburger Umweltamt informiert. Eine gesetzeskonforme Kennzeichnung der Straßen, die vom Verbot betroffen sind, wurde letzte Woche durchgeführt.

Umweltzonen

Hamburg ist nicht die erste Stadt, in der ein Diesel-Fahrverbot verhägt wird. Ab dem 15. Januar dieses Jahres. gibt es auch in Regensburg eine Umweltzone. Einfahren dürfen nur Fahrzeuge mit grüner Plakette oder einer oder Sondergenehmigung.

Ohne diese Marke oder oder eine Sondergenehmigung ist die Einfahrt  in die Altstädte  von München, Augsburg oder Neu-Ulm strikt untersagt.

Ab dem 1. Januar dieses Jahres hat auch Limburg eine Umweltzone – schon die sechste in Hessen. Zuvor wurden Verbote in Darmstadt, Frankfurt am Main, Marburg und Offenbach eingeführt. Wiesbaden hat eine gemeinsame Zone mit Mainz.

Fot. Wikimedia/Frank M. Rauch CCA-SA 3.0

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