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Bis September 2017 haben in Deutschland 3.609 Auszubildende die dreijährige Kraftfahrerausbildung begonnen, teilt das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) mit. Das ist fast 12 Prozent mehr als im Jahr 2016. Wie man aber schätzt, fehlen derzeit bis zu 45.000 qualifizierte Fahrzeugführer.

Das BIBB vermeldet auch 5.760 neue Ausbildungsverträge Kaufmann/Kauffrau für Spedition und Logistikdienstleistung im laufenden Ausbildungsjahr. Das sei ein Plus von 2,7 Prozent im Vergleich zu 2016. Bei den Fachkräften für Lagerlogistik stieg die Zahl der Verträge demnach um 2,2 Prozent auf 10.545. Um 0,8 Prozent auf 6.072 wuchs die Anzahl der Fachlageristen, berichtet das Online-Portal eurotransport.de.

Fahrermangel wird zum Riesenproblem

Der Fahrermangel wächst sich zum zentralen Problem der Logistik aus. Laut einer aktuellen Studie der Weltbank, die von der Kühne Logistics University angefertigt wurde, fehlen in ganz Europa Lkw-Fahrer. „Gegenwärtig sind EU-weit die Probleme in Deutschland und Großbritannien am größten“, heißt es in der Analyse.

Zu Wort hat sich bezüglich des Lkw-Fahrer-Mangels auch der Deutsche Speditions- und Logistikverband (DSLV) gemeldet. Nach Meinung des DSLV fehlen allein in Deutschland bis zu 45.000 qualifizierte Fahrzeugführer.

Die Situation wird sich verschärfen, weil zwei Drittel der vorhandenen Fahrer älter als 45 sind. Wenige Junge rücken aber nach, warnt der Speditions- und Logistikverband Hessen/Rheinland-Pfalz.

Der Beratungsfirma Compensation Partner zufolge, die deutsche Lohndaten analysiert, gehört der Fahrerberuf mit durchschnittlich 28.703 Euro im Jahr zu den 20 am schlechtesten bezahlten in Deutschland.

Quelle: eurotransport.de, welt.de

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