Nach einem erfolgreichen Pilotversuch in Oldenburg will die niedersächsische Polizei nun im ganzen Bundesland Kontrollen aus getarnten Fahrzeugen durchführen.

In den Niederlanden werden LKW-Kontrollen schon seit Jahren aus Bussen oder anderen eher ungewöhnlichen Fahrzeugen wie zum Beispiel Wohnmobilen durchgeführt. Jetzt will auch de Polizei in Deutschland eine solche Methodik einführen. Nach einem erfolgreichen Pilotversuch in Oldenburg will die niedersächsische Polizei nun im ganzen Bundesland Kontrollen aus Kleinbussen durchführen,  berichtet die „Braunschweiger Zeitung.”

Von Anfang Februar bis Dezember 2019 haben Oldenburger Polizisten aus Kleinbussen rund 1700 Verkehrssünder erwischt.

Handy-Sünder müssen blechen

Deutschland hat die Vorschriften in Bezug auf das Handy am Steuer im Jahr 2017 verschärft. Wer sich nicht an die Vorschriften hält, muss mit einer Geldstrafe in Höhe von 100 Euro und mit 200 Euro, wenn infolge des Telefonierens ein Unfall verursacht wird, rechnen.  In Spanien sind 200 Euro fällig und obendrauf gibt es 3 Strafpunkte,  in Polen rund 50 Euro und 5 Strafpunkte.

In Italien hat die Regierung hingegen beschlossen, die Vorschriften nach einer Reihe schwerer Verkehrsunfälle zu verschärfen. Die Gesetzesvorlage zur Verschärfung der italienischen Straßenverkehrsordnung (Codice della Strada) sieht strengere Strafen für Handy-Sünder vor. Die Geldstrafe soll von 422 auf 1697 Euro steigen. Wiederholungstäter müssen sogar mit einem Fahrverbot für einen Zeitraum von drei Monate rechnen. Nach Angaben der italienischen Regierung ist das Telefonieren während der Fahrt in Verbindung mit zu hoher Geschwindigkeit die häufigste Unfallursache.
Foto:  pxhere.com/CC0

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