Die Hamburger Jungheinrich AG und das Münchener Robotik-Start-up Magazino bündeln ihre Kompetenzen. In Dingolfing bei München haben letzte Woche Vertreter beider Unternehmen die entsprechenden Verträge dazu unterzeichnet.

Die Hamburger Jungheinrich AG und das Münchener Robotik-Start-up Magazino bündeln ihre Kompetenzen im Bereich mobiler Automation: Letzte Woche haben beide Unternehmen eine breite strategische Partnerschaft zur Entwicklung von Steuerungssoftware für Fahrerlose Transportfahrzeuge vertraglich vereinbart.  Die Magazino GmbH wurde 2014 in München gegründet und entwickelt mobile Kommissionier-Roboter, die ihre Umgebung wahrnehmen und selbst Entscheidungen treffen.

Magazino ist ein hochinnovatives junges Unternehmen, das eine herausragende Kompetenz im Bereich Navigations- und Steuerungssoftware für mobile Automation hat. Die Beteiligung folgt unserer Strategie im Bereich der Automatisierung und wird einen wesentlichen Beitrag zum beschleunigten Ausbau unseres Geschäftes mit automatisierten Fahrzeugen leisten, sagt Dr. Lars Brzoska, Vorstandsvorsitzender der Jungheinrich AG.

Von der Automatisierung der Intralogistikbranche erhofft sich Jungheinrich in den kommenden Jahren zweistellige Steigerungsraten, die durch einen starken Anstieg des Online-Handels und vom weltweiten Mangel an Facharbeitern in der Logistik, insbesondere an Staplerfahrern, angetrieben werden könnten.

Die Beteiligung von Jungheinrich an Magazino beweist die große Marktnachfrage nach unserer Robotik-Software ACROS.AI und unseren Robotern. Damit wird Magazino zukünftig eine zentrale Rolle als Software-Player auf dem stark wachsenden Markt der mobilen Robotik einnehmen, sagt Frederik Brantner, CEO und Co-Founder von Magazino.

Insgesamt hat Magazino die Series B Finanzierungsrunde in Höhe von 21 Millionen Euro abgeschlossen. Zusätzlich zu den Investitionen der Bestandsgesellschafter sowie der Jungheinrich AG hat das Start-up von der  Europäischen Investitionsbank (EIB) eine Finanzierung von bis zu 12 Millionen Euro erhalten. Das Darlehen der EU-Bank ist durch eine Garantie des Europäischen Fonds für strategische Investitionen (EFSI) abgesichert.

Foto: Magazino

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