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Nicht nur Deutschland, Frankreich und Belgien werden im kommenden Jahr die LKW-Maut  erhöhen. Die ungarische Regierung hat sich ebenfalls für einen ähnlichen Schritt entschieden. Am stärksten werden von den Tariferhöhungen Transportunternehmen betroffen sein, die Lastwagen der Kategorien Euro 3 und 4 haben.

Die Maut in Ungarn wird ab dem 1. Januar 2019 teurer. Grund für die Erhöhung ist die Tatsache, dass die Gebühren seit 3 ​​Jahren nicht geändert wurden. Die ungarische Regierung erwartet, dass die neuen Mautsätze jährlich 40 Milliarden Forint Mehreinnahmen bringen werden. Laut Aussagen des Ministeriums für Innovation und Technologie wird die Erhöhung der Tarife durchschnittlich etwa ca. 5,8 Prozent betragen. Das Ministerium betont auch, dass Fahrzeuge der Klasse Euro 3 und Euro 4 , die die Umwelt stärker belasten, ab dem nächsten Jahr nicht mehr bevorzugt behandelt werden.

Die Umweltmerkmale von Kraftfahrzeugen verbessern sich mit dem technologischen Fortschritt ständig, und die derzeitigen Vorschriften ziehen die unteren Klassen der Euro 3 – und Euro 4 – Lastwagen übermäßig stark in den Vordergrund. Nach der Korrektur der Normen zu Beginn des nächsten Jahres wird die Vorrangbehandlung von über zehn Jahre alten Fahrzeugen aufgehoben, heißt es in der Pressemeldung des Ministeriums.

Tariferhöhungen sogar bis zu 32 Prozent

Unter den neuen Regelungen werden daher Unternehmen, die Lastwagen der Kategorien Euro 3 und Euro 4 haben, am meisten leiden. Beispielsweise  werden die Tarife  für Fahrzeuge dieser Kategorien mit vier oder mehr Achsen sogar um 32 Prozent steigen. Aus dem Grund appellierte der Verband der Beförderer NIT Hungary an seine Mitglieder,  die Preise für Dienstleistungen entsprechend der Erhöhung der Mautsätze zu erhöhen.

Foto: Trans.INFO

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