Ein deutsches Unternehmen aus Kenzingen bietet  emissionsfreie Alternative zum Auto an und setzt damit neue Standards in der umweltfreundlichen Logistik. Es handelt sich um Anhänger, mit denen 150 Kilogramm transportiert werden können. Während des Lockdowns waren sie in New York im Einsatz.

Das Startup Carla Cargo Engineering GmbH wurde 2018 gegründet. Die Idee ist daraus entstanden, dass die solidarische Landwirtschaft Gartencoop Freiburg einen Lastenanhänger zum Transportieren von ihrem Gemüse mit dem Fahrrad benötigte.

Die Kooperative liefert seit 2011 große Mengen Gemüse in Freiburg aus und hat sich zum Ziel gesetzt, diese Auslieferungen emissionsfrei durchzuführen. Die Unternehmensgründer haben den großen Bedarf für ein intelligentes Anhängerkonzept erkannt, mit dem große Mengen von Gemüse sicher und bequem mit dem Fahrrad transportiert werden können.

So entwickelte Geschäftsführer Markus Bergmann samt seinen Freunden einen Anhänger mit integrierter mechanischer Auflaufbremse. Normalerweise können mit Fahrrad- und Lastenanhängern höchstens 60 Kilogramm befördert werden, mit Anhängern von Carla Cargo sind es 150 Kilogramm.

 

Dem Bericht der FAZ zufolge stellte der amerikanische Konzern Amazon Ende 2018 eine Anfrage an das junge Unternehmen. Nach eigenen Angaben vertreibt das Start-up seine Produkte in ganz Europa und arbeitet mit ausgewählten Fachhändlern zusammen. 2018 wurden knapp 100 und 2019 fast 500 Anhänger verkauft.  Für dieses Jahr rechnet man mit rund 1000. Heute sind CARLAs weltweit im Einsatz und transportieren schwere Lasten z.B. in Deutschland, Niederlanden, Frankreich, England, Schweden und USA.

Foto: Carla Cargo GmbH

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