In der Nähe der polnischen  Stadt Łódź hat die Polizei vor kurzem einen LKW, der nach Großbritannien Haushaltsgeräte transportierte, zur Kontrolle angehalten. Die Polizeibeamten schöpften schnell Verdacht, dass was faul sein muss, da laut Tacho der LKW-Fahrer seit sieben Stunden eine Pause machte.

Wie es sich herausstellte, befand sich zwar im Tacho die Fahrerkarte, aber beim Auslesen dieser wurde klar, da der Tacho keine Lenkzeiten aufzeichnete. Das machte die Polizeibeamten misstrauisch, aber sie konnten nicht fündig werden, deshalb wurde die Transportbehörde ITD und das Polizeiausbildungszentrums in Legionowo zur Hilfe herangezogen. Dank dieser Kooperation ist es dann endlich gelungen den Betrug aufzudecken.

USB-Stick in der Diagnosebuchse

Der Grund für die manipulierten Aufzeichnungen war ein USB-Stick, der in der Diagnosebuchse steckte. Um sicherzustellen, wie sich das ganze „Konstrukt” auf den Fahrtenschreiber auswirkt, machten die Beamten eine Probefahrt. Während sich der USB-Stick in der Diagnosebuchse befand, zeichnete der Tacho durchgehend Pause auf,  wurde er abgeklemmt, funktionierte das Gerät wieder ordnungsgemäß.

Fazit: Jeder Betrug fliegt früher oder später auf und zahlt sich definitiv nicht aus, denn der Fahrer muss nun mit einer Strafe in Höhe 17.000 Zloty rechnen

 

Foto: KMP Łódź

 

Kommentare

comments0 Kommentare
thumbnail
Um Benachrichtigungen über Kommentare freizuschalten - gehen Sie zu Ihrem Profil