Fast 1300 Verstöße gegen den Mindestabstand hat die Polizei bei Fernfahrern innerhalb von fünf Tagen intensiver Lkw-Kontrollen auf den Autobahnen im Rheinland registriert. Fahrer schalten auch massenweise die Bremsassistenten aus.

Nach einer Serie von tödlichen Lkw-Unfällen hatte die Polizei vorige Woche massenhafte Kontrollen von Fernfahrern angesetzt.

Allein die über 1.200 Fälle, in denen Lkw-Fahrer den erforderlichen Mindestabstand zum Vordermann unterschritten, zeigt, wie grob fahrlässig viele Berufskraftfahrer mit unser aller Verkehrssicherheit umgehen”, so Frank Kubicki, Leiter der Verkehrsdirektion beim Polizeipräsidium Düsseldorf.

„Auf die Bekämpfung dieser Unfälle, welche in aller Regel auf Ablenkung und/oder zu geringen Sicherheitsabstand zurückzuführen sind, werden wir ein besonderes Augenmerk richten”, versichert Kubicki.

Bilanz der zurückliegenden Kontrollwoche:

Abstandsverstöße: 1283

Nutzung technischer Geräte: 81

Verstöße nach Fahrpersonalrecht: 124

Verstöße Ladungssicherung / Überladung: 86

Fahren ohne Fahrerlaubnis: 8

Manche Fernfahrer fahren dicht auf, um im Windschatten Sprit zu sparen, und schalten die Bremsassistenten deswegen ab, kritisiert die Polizei. Andere wollen verhindern, dass die elektronischen Helfer ihren Truck automatisch abbremsen, wenn vor ihnen ein Auto einschert.

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