In der Regensburger Altstadt gilt seit heute (dem 15. Januar) eine Umweltzone. In dieser Zone dürfen nur Fahrzeuge mit grüner Feinstaubplakette fahren und parken. Dadurch soll die Schadstoffbelastung in der Innenstadt gesenkt werden.

Für alle Pkw, leichten Nutzfahrzeuge und Lkw, die nicht die Normen der grünen Plakette erreichen oder noch keine Plakette haben, ist die Umweltzone gesperrt.

Ausgenommen sind Motorräder und dreirädrige Fahrzeuge, Arbeitsmaschinen, land- und forstwirtschaftliche Zugmaschinen, mobile Maschinen und Geräte, Oldtimer, Behindertenfahrzeuge und Anwohner oder Geschäftsleute mit kostenpflichtigen Sondergenehmigungen.

Knapp vier Prozent der in Regensburg 74 834 zugelassenen Pkw (Stand 30. September 2017) haben keine grüne Plakette und 12,5 Prozent der 4926 Lkw. Dazu kommen die Pendler und Firmen von außerhalb, deren Fahrzeuge die Euro-Norm-4 nicht erfüllen.

Umweltzonen in Deutschland

Regensburg ist die vierte Stadt in Bayern mit einer Umweltzone. In München, Augsburg und Neu-Ulm existieren diese Zonen bereits.

Mit dem 31. Januar 2018 wird in Limburg an der Lahn eine Umweltzone eingerichtet. In Deutschland gibt es dann 57 Umweltzonen. In 56 davon sind nur Fahrzeuge mit grüner Plakette zulässig. In die Umweltzone Neu-Ulm darf man noch mit gelber Plakette einfahren.

Quellen: mittelbayerische.de, umweltbundesamt.de

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