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Bis Jahresende seien am Grenzübergang Kufstein/Kiefersfelden 20 bis 30 weitere Blockabfertigungen vorgesehen. Österreich will auf der Inntal-Autobahn einen mobilen Abrollcontainer stationieren.

„Damit schaffen wir eine Infrastruktur, mit der auch die Arbeit der Exekutive erleichtert wird“, sagte Tiroler Landeshauptmann Günther Platter.

So rasch wie möglich muss eine Lkw-Obergrenze eingezogen werden, die mittelfristig bei maximal 1 Mio. Lkw liegen soll“, betonte er.

Derzeit liegt sie bei rund 2,25 Mio. Lkw pro Jahr.

Korridormaut

Vor ein paar Tagen hatten sich Tirol und die Region Südtirol-Trentino beim Euregio-Gipfel in Bozen auf die Einführung einer einheitlichen Korridormaut verständigt.

Die Korridormaut soll Anfang März vereinbart werden. Die Mautgebühren für den Brenner-Transit werden an andere Alpen-Transitstrecken angepasst.

Der italienische Frächterverband Conftrasporto spricht sich gegen diese Pläne und warnt vor negativen wirtschaftlichen Folgen der Gebühr. „Österreich versucht es wieder einmal, den Lkw-Verkehr am Brenner zu reduzieren. Doch diese Forderung ist unannehmbar, denn sie stellt eine Beschränkung des freien Güterverkehrs in Europa dar“, so Ugge.

Brenner-Gipfel

Bei einem Brenner-Gipfel am 5. Februar in München wollen die Staaten Deutschland, Österreich und Italien mit der EU-Kommission nach Lösungen für den Transit über den Brenner suchen.

Um die Belastung der Anwohner zu reduzieren, wird auf der Maut-Ausweichstrecke zwischen Kiefersfelden und Kufstein (Tiroler Bundesstraße B171) an allen Samstagen bis einschließlich 31. März, jeweils von 08:30 bis 17:00 Uhr eine sogenannte Dosier-Ampel installiert, die maximal 500 Fahrzeuge pro Stunde passieren lässt.

Quellen: dvz.de, autobild.de

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