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Die Logistiker sind weiter unzufrieden mit den Wartezeiten an den Rampen. Dies geht aus einer Umfrage der Beratungsfirma SCI Verkehr im Rahmen des Logistikbarometers hervor. Demnach halten mit 94 Prozent praktisch alle der rund 200 Befragten die Abfertigung an den Rampen für verbesserungswürdig. Der Rest ist davon nicht betroffen und hat daher keine Meinung.

Lange Abfertigungszeiten an den Rampen des Handels bemängeln 75 Prozent, 38 Prozent warten eher an Industrielagern, und nur 6 Prozent an Lagern anderer Dienstleister. Zwei Drittel geben an, dass sie durchschnittlich mindestens eine Stunde warten müssen. Jeder Fünfte muss sogar Wartezeiten von mehr als zwei Stunden in Kauf nehmen. Bemerkenswert: Keiner wartet im Durchschnitt unter 30 Minuten. Vor fünf Jahren gaben dies immerhin 19 Prozent an. Die Logistiker bemängeln vor allem die starren Zeitfenster (69 Prozent). Vielehaben zudem mit Engpässen beim Lade- und Entladepersonal zu kämpfen (56 Prozent). Immerhin 36 Prozent der Logistiker nennen unvollständige Daten als Problemfeld.

Diein den Niederlanden entstandene Initiative „Speed-Docking“ wird 2017 eventuell in Deutschland übernommen. Dabei geht es darum, Stand- und Wartezeiten zu erfassen und daraus Optimierungspotenziale abzuleiten. GS1 Germany, der Speditions- und Logistikverband DSLV und der Kühllogistikverband VDKL streben an, im kommenden April mit einer ersten Erhebung in Deutschland zu starten. Dazu wird aber dieTeilnahme von ausreichend Logistikdienstleistern und Handelsunternehmen benötigt. Am 19. Oktober soll auf einer Informationsveranstaltung in Berlin für das Vorhaben geworben werden.

Quelle: DVZ

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