Foto: trans.iNFO / Symbolbild

Neue Rastanlage an der A73: 64 zusätzliche Lkw-Stellplätze sollen Versorgungslücke schließen

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Auf einem mehr als 140 Kilometer langen Abschnitt der A73 gibt es bislang keine Tank- und Rastanlage. Mit dem Neubau der Anlage „Coburger Land“ will die Autobahn GmbH diese Lücke schließen und zugleich zusätzliche Parkmöglichkeiten für den Güterverkehr schaffen. Insgesamt entstehen 64 Lkw-Stellplätze sowie Flächen für Großraum- und Schwertransporte.

Dieser Text wurde vollständig von einem Redakteur verfasst – basierend auf fachlichem Wissen, journalistischer Erfahrung und sorgfältiger Recherche. Künstliche Intelligenz kam dabei nicht zum Einsatz.

Das Wichtigste im Überblick

  • Neue Tank- und Rastanlage „Coburger Land“ an der A73 gestartet
  • 64 neue Lkw-Stellplätze und zusätzliche Flächen für Schwertransporte
  • Versorgungslücke auf über 140 Kilometern wird geschlossen
  • Rastanlage künftig aus beiden Fahrtrichtungen nutzbar
  • Fertigstellung ist für 2029 vorgesehen

Versorgungslücke auf der A73 soll geschlossen werden

Mit einem offiziellen Pressetermin hat die Autobahn GmbH den Startschuss für den Neubau der Tank- und Rastanlage „Coburger Land“ an der A73 gegeben. Die Anlage entsteht nördlich von Coburg im Gemeindegebiet Meeder und soll künftig die bislang fehlende Versorgungsinfrastruktur auf einem langen Abschnitt der Autobahn ergänzen.

Nach Angaben der Autobahn GmbH befindet sich zwischen der bayerisch-thüringischen Landesgrenze und der Tank- und Rastanlage Feucht an der A9 auf einer Strecke von mehr als 140 Kilometern derzeit keine weitere Tank- und Rastanlage.

Mit dem Projekt soll diese Lücke geschlossen und gleichzeitig das Angebot an Stellplätzen für den Güterverkehr erweitert werden.

Mehr Stellplätze für Lkw und Schwertransporte

Die Maßnahme umfasst den Neubau einer Tank- und Rastanlage auf der Ostseite der A73 in Fahrtrichtung Suhl sowie eines Parkplatzes mit WC-Anlage auf der Westseite in Fahrtrichtung Nürnberg. Beide Anlagen werden über eine Brücke miteinander verbunden, sodass die Tank- und Rastanlage künftig aus beiden Fahrtrichtungen erreichbar sein wird.

Quelle: Autobahn GmbH / Visualisierung der geplanten Rastanlage mit großzügigen Grünflächen und schattenspendender Bepflanzung.

Auf der Tank- und Rastanlage entstehen 48 Lkw-Stellplätze und 87 Pkw-Stellplätze. Hinzu kommen Stellflächen für Busse und Fahrzeuge mit Anhängern sowie zwei Bereiche für Großraum- und Schwertransporte mit einer Gesamtlänge von 250 Metern.

Auf der gegenüberliegenden PWC-Anlage sind weitere 16 Lkw- und 30 Pkw-Stellplätze vorgesehen. Zusätzlich entstehen auch dort Flächen für Busse, Fahrzeuggespanne sowie zwei weitere Schwertransportbereiche mit einer Gesamtlänge von 230 Metern.

Insgesamt werden damit 64 neue Lkw-Stellplätze geschaffen.

 

Teil eines größeren Ausbauprogramms

Der Neubau ist Teil der laufenden Bemühungen der Autobahn GmbH, die Zahl der Lkw-Stellplätze entlang der Bundesautobahnen zu erhöhen.

„Die Autobahn GmbH verfolgt das Ziel, die Anzahl an Lkw-Stellflächen entlang der Bundesautobahnen kontinuierlich zu erhöhen. Ein wichtiger Schritt dafür ist der Neu-, Um- und Ausbau von Rastanlagen“, erklärte Dirk Brandenburger, technischer Geschäftsführer der Autobahn GmbH des Bundes.

Nach Angaben des Unternehmens entstehen allein im Bereich der Niederlassung Nordbayern in diesem Jahr 151 neue Stellplätze für Lastkraftwagen.

Hintergrund ist der seit Jahren bestehende Mangel an Parkmöglichkeiten entlang vieler deutscher Autobahnen. Insbesondere in den Abendstunden sind zahlreiche Rastanlagen regelmäßig ausgelastet oder überfüllt.

Beitrag für Verkehrssicherheit und Ruhezeiten

Aus Sicht der Autobahn GmbH soll die neue Anlage auch zur Verbesserung der Verkehrssicherheit beitragen.

„Der Aus- bzw. Neubau unserer Parkmöglichkeiten trägt dazu bei, dringend notwendige Stellflächen für Lkw-Fahrer zur Einhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten zu schaffen und wird damit auch wesentlich zur Verbesserung der Verkehrssicherheit beitragen“, sagte Thomas Pfeifer, Direktor der Niederlassung Nordbayern.

Mit zusätzlichen Stellplätzen sollen Fahrer künftig leichter geeignete Parkmöglichkeiten finden und gesetzlich vorgeschriebene Ruhezeiten einhalten können.

Fertigstellung für 2029 geplant

Die vorbereitenden Arbeiten laufen bereits seit Frühjahr 2026. Dazu gehören Erdarbeiten, Ver- und Entsorgungsleitungen sowie der Bau von Regenrückhaltebecken.

Für 2027 sind die Verkehrsflächen, der Brückenbau sowie die Errichtung der Rastanlagengebäude vorgesehen. Die Fertigstellung der Gesamtanlage ist nach aktuellem Planungsstand für das Jahr 2029 vorgesehen.

Die Investitionskosten belaufen sich laut Autobahn GmbH auf rund 30 Millionen Euro.

Ein Baustein gegen den Stellplatzmangel

Mit insgesamt 64 neuen Lkw-Stellplätzen sowie zusätzlichen Bereichen für Großraum- und Schwertransporte wird die neue Anlage den bundesweiten Stellplatzmangel zwar nicht lösen. Sie schließt jedoch eine bislang bestehende Versorgungslücke auf der A73 und erweitert die Parkkapazitäten auf einer wichtigen Nord-Süd-Verbindung zwischen Bayern und Thüringen deutlich.

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