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Umweltfreundliche Logis­tik gewinnt an Bedeutung. Sie wird aber unterschiedlich wahrgenommen.

 

Nach einer Studie der Hochschule Heilbronn (Prof. Dirk Lohre) sind fast alle der befragten Speditions- und Logistikunternehmen der Meinung, dass eine umweltfreundliche Logistik vor allem darin besteht, dass Verkehre gebündelt und Fahrzeuge besser ausgelastet werden. An der Untersuchung, die der Deutsche Speditions- und Logistikverband (DSLV) beauftragt hat, haben insgesamt 108 Speditions- und Logistikunternehmen teilgenommen.

Hinter der sogenannten grünen Logistik soll man aber etwas mehr verstehen. Sie wird durch Erfassung und Ausgleich von Treibhausgasemissionen, Einbeziehung aller Ereignisse im Unternehmen und die umweltbezogene Gestaltung von Abläufen vorausgesetzt.

Die Logistiker sind sich dessen immer häufiger bewusst, dass die Nachhaltigkeit zu zählen beginnt und als zukünftiger Wettbewerbsfaktor angesehen wird. Immer mehr Unternehmer aus der Branche berücksichtigen schon bei der Wahl ihrer Partner, welche Umweltziele sie befolgen und wie umweltfreundlich sie arbeiten. Besonders anspruchsvoll sind Kunden aus der Chemie-, Lebensmittel- und Automobilindustrie. Im Bezug auf das umweltfreundliche Verhalten soll aber die Politik den größten Deuck ausüben, so behaupten die Logistiker.

Autor: Agnieszka Sterniak

Ursprung: http://www.dvz.de/nc/content/news/transport/einzelseite-transport/datum/2010/03/04/uid14806-schlank-allein-macht-logistik-noch-nicht-gruen.html

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