Laut Analysten der amerikanischen Investmentbank Morgan Stanley realisiert Amazon Logistics rund 50 Prozent der Sendungen in den Vereinigten Staaten für das Mutterunternehmen. Das Tochterunternehmen des E-Commerce-Giganten bedroht somit die größten Player auf dem Markt wie UPS oder FedEx.

Unsere AlphaWise-Analyse zeigt, dass Amazon Logistics bereits rund 50 Prozent des Amazon-Volumens in den USA ausliefert, das sich sich auf städtische Gebiete konzentriert , berichtet die Investmentbank Morgan Stanley.

Die Analysten der Bank gehen davon aus, dass Amazon Logistics bis 2022 bis zu 6,5 Milliarden Pakete pro Jahr ausliefert. Dies übertrifft die Prognosen für UPS und FedEx, die voraussichtlich jährlich rund 5 Milliarden und 3,4 Milliarden Pakete ausliefern werden.

Nach Schätzungen der Bank liefert Amazon in den USA bereits rund die Hälfte der eigenen Pakete selbst aus und wird in Kürze völlig unabhängig von United Parcel Service und FedEx sein – berichtet der amerikanische Fernsehsender CNBC.

Laut Analysten von Morgan Stanley hat Amazon Logistics seinen Anteil am an Amazon in den USA gelieferten Versandvolumen „mehr als verdoppelt”. Mit rund 20 Prozent vor einem Jahr stieg sie auf rund 50 Prozent, was ungefähr 2,5 Milliarden Paketen pro Jahr entspricht. Schätzungen für UPS und FedEx gehen von 4,7 Mrd. bzw. 3 Mrd. Sendungen aus.

Nur 11 Prozent Lieferungen in ländlichen Gebieten

Laut Experten konzentrieren sich die Lieferungen von Amazon Logistics auf dicht besiedelte Gebiete. 28 Prozent der Sendungen werden in Städten zugestellt, aber der Großteil, das sind 61 Prozent, sind für dicht besiedelte Vororte von Großstädten vorgesehen. Derweilen nur 11 Prozent der Pakete von Amazon Logistics werden in ländliche Gebiete geliefert. Bei den Wettbewerbern liegt der Anteil der Lieferungen auf dem Land bei 20 Prozent.

Foto: Amazon

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