Nach mehreren Protesten in Frankreich folgt jetzt der Streik von LKW-Fahrern. Heute Morgen wurden über 600 km Stau auf den Straßen in der Region Ile-de-France gemeldet. Laut französischen Medie  betrug die Gesamtlänge der Staus um 8:30 Uhr  608 km. Grund für die Blockaden ist der Streik von LKW-Fahrern der Gewerkschaften CGT, CFDT, FO und CFTC.

Bereits am frühen Morgen bildeten Gewerkschafter Blockaden, darunter in Lille, Vannes, Toulouse, Lyon, Nancy und Miramas. Proteste finden auch um die Raffinerien statt.

Die CFTC plant wiederum ähnliche Aktivitäten für Dienstag, den 17. Dezember.

Wofür kämpfen die Fahrer?

In einer gemeinsamen Erklärung bestätigen die Gewerkschaften: „Dies ist der Moment, in dem sich die Branche aufgrund des Mangels von  50.000 LKW-Fahrern in einer Krise befindet. (…). Wir haben es mit Arbeitsbedingungen zu tun, die zu einer plötzlichen Krankheit führen können. Wir müssen kämpfen für eine Gehaltserhöhung kämpfen. ”

Die wichtigste Forderung der Gewerkschafter ist eine Lohnerhöhung sowie bessere Arbeitsbedingungen.  Die Protestteilnehmer fordern unter anderem eine Neubewertung der Löhne und ein 13 Gehalt, wie es in anderen Branchen üblich ist. Darüber hinaus sind Gewerkschafter besorgt über den Plan, die CFA-Lizenz zu entziehen, was die Regierung mit den Sozialpartnern aushandeln möchte. Diese Lizenz ist ein staatlich finanziertes System, mit dem LKW-Fahrer fünf Jahre vor Erreichen des Rentenalters in den Ruhestand treten können.

Foto: Twitter.com/lio1383

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