Nach fünf Anstiegen in Folge ist der ifo Geschäftsklimaindex  im Oktober auf 92,7 Punkte gesunken, nach 93,2 Punkten im September.

Die Stimmung in den Chefetagen hat sich eingetrübt. Im Oktober ist der ifo Geschäftsklimaindex auf 92,7 Punkte gesunken, nach 93,2 Punkten im September. Obwohl die Unternehmen ihre aktuelle Lage insgesamt besser als im Vormonat beurteilen, blicken sie deutlich pessimistischer in die Zukunft.

Schwung ist vor allem in das Verarbeitende Gewerbe gekommen, hier liegt der Geschäftsklimaindikator erstmals seit Juni 2019 wieder im positiven Bereich. Die Unternehmen konnten ihre Kapazitätsauslastung im letzten Quartal deutlich von 75,3 auf 79,8 Prozent steigern.

Verschlechtert hat sich das Geschäftsklima hingegen in den anderen Bereichen. So waren die Dienstleister weniger zufrieden mit ihrer aktuellen Lage. Zudem ist der Optimismus der Vormonate zur weiteren Geschäftsentwicklung wieder verschwunden.Auch im Handel ist Geschäftsklimaindikator leicht gesunken. Obwohl die Händler mit den laufenden Geschäften zufrieden sind, blicken sie mit Skepsis in die Zukunft. Einen Dämpfer hat ebenfalls die Aufwärtsbewegung des Geschäftsklima im Bauhauptgewerbe bekommen. Die Unternehmen korrigierten ihre Prognosen deutlich nach unten. Auch ihre Erwartungen haben sich eingetrübt.

Foto: Pixabay

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