Fahrermangel ist mittlerweile zu einem globalen Problem geworden. Deshalb denken sich Unternehmen immer ausgefeiltere Methoden, um Personal anzuwerben. Und so möchte der CEO der japanischen Firma TransWeb zusammen mit zwei Fahrern über 13.000 km von Holland nach Japan reisen, um auf diese Weise den Beruf des Kraftfahrers fördern.

Alles began vor einigen Tagen in den Niederlanden in der Stadt Beesd. Dort warteten Takeshi Maesawa, CEO von TransWeb und seine beiden Fahrer Shinya Sasaki und Junji Tobita auf zwei brandneue Scanias und Sattelauflieger des Herstellers Van Eck.

Bevor die Reise startete, wurden die Fahrzeuge aber erstmal entsprechend dekoriert und mit dem Firmenlogo und eine Weltkarte, auf der die Route abgebildet wurde, versehen.

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Der Fahrerberuf hat auch viele gute Seiten

Die Tour wird insgesamt drei Wochen dauern und wird durch Deutschland, Polen, Litauen, Lettland und Russland führen. Am 22. Oktober sollten die drei dann in Tokio eintreffen. Um diesen Plan einzuhalten,  müssen sie jedoch durchschnittlich 700 km pro Tag zurücklegen.

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Wofür aber der ganze Aufwand? Es ist eine Mission. Wie Maesawa in einem Gespräch mit dem Portal truckstar.nl betonte, möchte er so auf das Problem des Fahrermangels in Japan aufmerksam machen. Das Projekt soll zeigen, dass der Beruf des Fahrers viele gute Seiten hat. Es ist nicht nur das schlechte Image, strenge Vorschriften und steigende Kraftstoffpreise. Oft ist es einfach nur eine Leidenschaft. Takeshi hofft, dass er dank dieser Aktion,  seiner positiven Einstellung und Förderung des Berufes zusätzliche Fahrer für seine Firma gewinnen kann.

Über den Ablauf der Reise wird regelmäßig auf der offiziellen Website von TransWeb und bei Facebook berichtet.

Fotos: transweb.co.jp

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