Die Tiroler Behörden planen weitere Lkw-Blockabfertigungen und Begrenzung des Transitverkehrs. Maximal 300 Lkw pro Stunde werden am 8. Januar auf der Inntalautobahn bei Kufstein-Nord durchgelassen.

Die Blockabfertigung fängt um 5 Uhr am Checkpoint Kufstein-Nord auf der Inntalautobahn (A12) an. Die Fahrtrichtung vom Brenner nach Kiefersfelden ist von dieser Maßnahme nicht betroffen.

„Da nach den Feiertagen mit einem sehr hohen Schwerverkehrsaufkommen zu rechnen ist, muss die Dosiermaßnahme zur Aufrechterhaltung der Sicherheit und Flüssigkeit des Verkehrs erneut gesetzt werden”, begründet Landeshauptmann Günther Platter seine Schritte.

Wie sieht eine Blockabfertigung aus?

An der Grenze kontrollieren Polizisten oder Zollbeamten die Zahl der LKW. Wenn die obere Grenze erreicht wird (z.B. 250 oder 300 pro Stunde, wie bei Kufstein) müssen die anderen Fahrer eine halbe Stunde warten. Nach dieser Zeit wird der Vorgang wiederholt.

Solche Kontrollen sollen, nach Platters Ansicht, den Transitverkehr etwas reduzieren. Für den Tiroler Landesvorsitzenden ist die Gesundheit und Sicherheit der Bewohner von größter Bedeutung.

Bayern hart dagegen

Gegen solche Kontrollen protestiert scharf Bayern, weil die Maßnahme zu kilometerlangen Staus und Verkehrsbehinderungen auf deutscher Seite führt.

Das Problem wird im Januar bei einem „Brenner-Gipfel” in München besprochen. Daran werden nach Angaben des Bundesverkehrsministeriums Deutschland, Österreich und Italien unter der Leitung der EU-Kommission teilnehmen.

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