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Polizei Kärnten/Facebook (Symbolfoto)

Tirol verschärft LKW-Kontrollen. 150 Einsatztage 2026 geplant

Lesezeit 3 Min.

Tirol beabsichtigt nicht, die Kontrollen des Schwerverkehrs zu lockern. Die mobile Kontrollstation der ASFINAG soll 2026 an insgesamt 150 Tagen im Einsatz sein. Die Landesregierung betont die Notwendigkeit, ein hohes Kontrollniveau im Straßengüterverkehr dauerhaft aufrechtzuerhalten.

Dieser Text wurde vollständig von einem Redakteur verfasst – basierend auf fachlichem Wissen, journalistischer Erfahrung und sorgfältiger Recherche. Künstliche Intelligenz kam dabei nicht zum Einsatz.

Im Jahr 2025 wurden bei Kontrollen in Tirol 68.000 Verstöße und Ordnungswidrigkeiten festgestellt, ein Hinweis auf das Ausmaß der Herausforderungen, mit denen eine Region konfrontiert ist, die durch intensiven Transitverkehr stark belastet wird.

Hohe Zahl an Verstößen

Für die Kontrollen leistete die Polizei rund 87.000 Arbeitsstunden. Der größte Teil der Verstöße betraf die Lenk- und Ruhezeiten, insgesamt 35.500 Fälle.

Hinzu kamen:

  • 13.587 Verstöße wegen technischer Mängel
  • 9.300 Fälle von Überladung
  • zwischen 1.000 und 2.000 Verstöße in den Bereichen Gefahrguttransporte, Wochenendfahrverbot sowie Sonder- und Nachtfahrverbote

In 4.800 Fällen wurde Fahrzeugen die Weiterfahrt untersagt.

Kontrolldruck bleibt hoch

Auf Beschluss der Landesregierung wurden auf Antrag von Verkehrsreferent René Zumtobel zusätzliche 38 Tage zu den zuvor geplanten 112 Einsatztagen der mobilen Station hinzugefügt. Landeshauptmann Anton Mattle betont, dass der enorme Transitverkehr in Tirol einen dauerhaft hohen Kontrolldruck erfordert.

„Jeder Verstoß gegen die Regeln stellt eine Gefahr für die Verkehrssicherheit in Tirol und damit für alle Verkehrsteilnehmer dar“, erklärte Mattle.

Mobile Kontrollstation der „ASFINAG“ / Foto: ASFINAG

Ausbau und Modernisierung der Kontrollinfrastruktur

Jährlich passieren mehr als 4.000 LKW die mobile Kontrollstation der ASFINAG und werden dort technischen Prüfungen unterzogen. Diese erfolgen durch Landesinspektoren in Zusammenarbeit mit der Polizei.

Kontrollen finden nicht nur auf Autobahnabschnitten bei Kundl, Radfeld und am Brenner statt, sondern auch auf Landesstraßen.

Zusätzlich wird die Kontrollstelle in Radfeld modernisiert und neu errichtet. Die Fertigstellung ist vor dem Sommer 2026 vorgesehen. Ziel ist es, die Effizienz der Kontrollen weiter zu steigern und die Verkehrssicherheit zu erhöhen, etwa durch die frühzeitige Erkennung typischer technischer Defekte wie fehlerhafter Rückleuchten.

Gerade für Transitfahrer spielt zudem die Verfügbarkeit geeigneter Lkw-Parkplätze eine Rolle, um gesetzliche Vorgaben im Alltag einhalten zu können.

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