Zwei Kontrollaktionen für Lkw: ADR, Gewicht und Ladungssicherung

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Vom 5. bis 10. Oktober 2026 stehen Nutzfahrzeuge in Europa im Mittelpunkt zweier parallel stattfindender Kontrollaktionen. Die Behörden überprüfen zum einen Gefahrguttransporte nach den ADR-Vorschriften, zum anderen Gewicht, Abmessungen und Ladungssicherung. Für Transportunternehmen heißt das: Vor jeder Fahrt sollten sie Fahrzeug, Ladung, Kennzeichnungen, Dokumente und vorgeschriebene Ausrüstung besonders sorgfältig kontrollieren.

Dieser Text wurde vollständig von einem Redakteur verfasst – basierend auf fachlichem Wissen, journalistischer Erfahrung und sorgfältiger Recherche. Künstliche Intelligenz kam dabei nicht zum Einsatz.

Das Wichtigste im Überblick

  • Zwei ECR-Kontrollaktionen für Nutzfahrzeuge finden vom 5. bis 10. Oktober gleichzeitig statt.
  • Bei der TECHCA-Kontrollwoche geht es um Gewicht, Abmessungen und die sichere Verstauung der Ladung.
  • Die ADR-Kontrollwoche nimmt den Straßentransport gefährlicher Güter in den Blick.
  • Kontrolliert werden können Fahrzeug, Ladung, Unterlagen, Kennzeichnungen und vorgeschriebene Sicherheitsausrüstung.

Zwei Kontrollaktionen in derselben Woche

Im offiziellen Kalender von Euro Contrôle Route (ECR) sind für den Zeitraum vom 5. bis 10. Oktober zwei Aktionen vorgesehen: die ADR-Kontrollwoche der ECR EGTC sowie die TECHCA-Kontrollwoche zu Gewicht, Abmessungen und Ladungssicherung.

Die Kontrollschwerpunkte unterscheiden sich, die Einsätze finden jedoch zeitgleich statt. Gemeinsam sollen sie dazu beitragen, die Einhaltung europäischer Vorschriften für einen sicheren und rechtmäßigen Straßengüterverkehr zu verbessern.

Euro Contrôle Route ist ein europäisches Behördennetzwerk, das für die Kontrolle des gewerblichen Straßentransports zuständig ist. Die Organisation ist als Europäische Gruppierung für territoriale Zusammenarbeit (EGTC) organisiert. Ihr Ziel besteht darin, die Zusammenarbeit nationaler Stellen zu stärken und einheitlichere Verfahren, Hilfsmittel und Prüfkriterien für Nutzfahrzeuge zu fördern.

Die Kontrollwochen gehören zu den zentralen Aktivitäten des Netzwerks. Bei diesen Einsätzen konzentrieren sich die beteiligten Behörden auf bestimmte Bereiche des Straßentransports und tauschen Informationen sowie praktische Erfahrungen aus.

TECHCA nimmt Gewicht, Abmessungen und Ladungssicherung ins Visier

Bei der TECHCA-Kontrollwoche stehen drei Bereiche im Mittelpunkt: das Fahrzeuggewicht, die Einhaltung zulässiger Abmessungen und die Ladungssicherung.

Die Kontrolleure können prüfen, ob Lkw die geltenden Vorgaben zum zulässigen Gesamtgewicht und zu den Abmessungen einhalten. Außerdem können sie kontrollieren, ob die Güter an Bord sachgerecht verteilt und ausreichend gesichert sind.

Besondere Aufmerksamkeit gilt der Ladungssicherung. Die Ladung darf sich während der Fahrt nicht verschieben, da dies die Stabilität des Fahrzeugs beeinträchtigen und andere Verkehrsteilnehmer gefährden kann.

Es ist nicht die erste TECHCA-Aktion im Jahr 2026. Eine vergleichbare Kontrollwoche zu Gewicht, Abmessungen und Ladungssicherung war bereits vom 13. bis 19. April 2026 vorgesehen.

ADR-Kontrollen: Gefahrgut und Begleitpapiere im Fokus

Parallel dazu konzentriert sich die ADR-Kontrollwoche auf den Straßentransport gefährlicher Güter.

Die ADR-Vorschriften regeln zahlreiche Aspekte der Beförderung. Dazu gehören unter anderem die Einstufung von Stoffen, Verpackungen, Beförderungspapiere, Kennzeichnungen und Gefahrzettel sowie die vorgeschriebene Ausrüstung und die Bedingungen während des Transports.

Daher können die Kontrolleure Fahrzeug, Ladung und Begleitpapiere gleichzeitig überprüfen. Geprüft werden können beispielsweise die Angaben in den Transportdokumenten, die vorhandene Pflichtausrüstung, die korrekte Kennzeichnung von Fahrzeugen und Versandstücken sowie die Einhaltung der Sicherheitsvorgaben.

Bei früheren ECR-Kontrollen im Gefahrguttransport wurden unter anderem unzureichend gesicherte Ladungen, fehlende oder ungeeignete Feuerlösch- und Schutzausrüstung, unvollständige oder veraltete ADR-Dokumente sowie fehlerhafte Kennzeichnungen festgestellt.

Was Frachtführer und Fahrer jetzt prüfen sollten

Für Frachtführer und Fahrer ist die Kontrollwoche ein Anlass, die Abfahrtskontrolle vor jeder Fahrt besonders gründlich durchzuführen.

Bei Transporten ohne Gefahrgut sollte zunächst geprüft werden, ob die zulässigen Gewichts- und Abmessungsgrenzen eingehalten werden. Ebenso wichtig ist, die Ladung ordnungsgemäß zu verteilen und zu sichern. Bei ADR-Transporten müssen zusätzlich alle vorgeschriebenen Dokumente und Ausrüstungsgegenstände vorhanden sein. Außerdem müssen Fahrzeuge und Versandstücke korrekt gekennzeichnet und die erforderlichen Gefahrzettel angebracht sein.

Da beide Kontrollaktionen gleichzeitig stattfinden, müssen Unternehmen im europäischen Straßengüterverkehr vom 5. bis 10. Oktober sowohl die Vorschriften für Fahrzeuge als auch für Ladung besonders sorgfältig beachten.

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