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Wikimedia Commons/ Wolkenkratzer CC BY-SA 3.0

Noch eine Einschränkung für Lkw: Wichtige Rheinbrücke wird gesperrt

Lesezeit 2 Min.

Deutschlands marode Verkehrsinfrastruktur sorgt für die nächste Einschränkung im Schwerverkehr. Ab dem 9. Februar 2026 ist eine zentrale Rheinquerung in Nordrhein-Westfalen für Lkw über 7,5 Tonnen dauerhaft gesperrt. Für Transportunternehmen bedeutet das zusätzliche Umwege, höhere Kosten und eine weitere Belastung ohnehin angespannter Lieferketten.

Dieser Text wurde vollständig von einem Redakteur verfasst – basierend auf fachlichem Wissen, journalistischer Erfahrung und sorgfältiger Recherche. Künstliche Intelligenz kam dabei nicht zum Einsatz.

Betroffen ist die Nordbrücke in Bonn (Friedrich-Ebert-Brücke), die Teil der Autobahn A565 ist und zu den wichtigsten Verkehrsachsen der Region zählt. Täglich nutzen rund 100.000 Fahrzeuge das Bauwerk, davon etwa acht Prozent Lkw. Die Brücke stammt aus den 1960er-Jahren und ist für die heutige Verkehrsbelastung nicht ausgelegt. Aktuelle Prüfungen haben erhebliche Mängel und strukturelle Defizite offenbart.

Dauerhafte Sperrung mit unklarem Enddatum

Die Autobahn GmbH des Bundes berichtet, dass das Verbot für Lkw über 7,5 Tonnen bis zum Bau einer neuen Brücke bestehen bleiben könnte, um die Sicherheit der übrigen Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten. Leider ist eine schnelle Lösung nicht in Sicht, die Arbeiten an der neuen Querung sind erst nach 2030 geplant.

Laut Experten und lokalen Behörden könnten die Probleme im Zusammenhang mit der Querung daher noch viele Jahre anhalten. Das macht es erforderlich, Ausweichrouten zu planen und für Transportabläufe einen größeren Zeitpuffer einzuplanen.

Spürbare Folgen für Transport und Logistik

Nach Angaben des Branchenverbands Landesverband Verkehrswirtschaft und Logistik sind täglich rund 8.000 Lkw-Fahrer von der Sperrung betroffen. Als Ausweichrouten kommen entweder der bereits stark ausgelastete Kölner Autobahnring oder Umleitungen durch das Bonner Stadtgebiet in Betracht.

Beide Optionen führen zu längeren Fahrzeiten, höherem Kraftstoffverbrauch und steigenden Betriebskosten. Für Transportunternehmen bedeutet dies nicht nur wirtschaftlichen Mehraufwand, sondern auch ein erhöhtes Risiko für Lieferverzögerungen.

Der nordrhein-westfälische Verkehrsminister Oliver Krischer hat die Bundesregierung wiederholt aufgefordert, Sanierung und Neubau der Brücke zu beschleunigen. Aus seiner Sicht erhöht das Ausbleiben schnellen Handelns das Risiko weiterer Einschränkungen und potenzieller Gefahren für die Verkehrssicherheit.

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