Wie die Autobahn GmbH Nord mitteilt, wird die A7 von Freitag, 20. Februar, 22 Uhr, bis Montag, 23. Februar, 5 Uhr, vollständig gesperrt. Betroffen ist der Abschnitt zwischen den Anschlussstellen Hamburg-Stellingen und Hamburg-Heimfeld. Bereits ab 21 Uhr werden die Auffahrten Volkspark, Bahrenfeld, Othmarschen, Waltershof, Hausbruch und Heimfeld schrittweise geschlossen.
Großraum- und Schwerlasttransporte können den Abschnitt nicht passieren.
Umleitung über A1, A21 und B205
Für den überregionalen Verkehr wird eine großräumige Umfahrung empfohlen:
- Richtung Norden: Ab Horster Dreieck auf die A1 Richtung Lübeck, am Kreuz Bargteheide auf die A21 Richtung Kiel, anschließend über die B205 zur Anschlussstelle Neumünster-Süd zurück auf die A7.
- Richtung Süden: Ab Neumünster-Süd über die B205 zur A21, am Kreuz Bargteheide auf die A1 Richtung Bremen, anschließend am Horster Dreieck zurück auf die A7.
- Innerstädtisch erfolgt die Umleitung über die Elbbrücken. Auch dort sind Staus wahrscheinlich.
Elbtunnel-Sperre: Das sind die Umleitungsstrecken für beide Fahrtrichtungen

Quelle: ADAC e.V.
Weitere Vollsperrungen 2026
Die Februar-Sperrung ist nicht die letzte. Insgesamt sind 2026 sieben 55-Stunden-Vollsperrungen geplant (Juli und August bleiben ausgenommen):
- 20.–23. März
- 17.–20. April
- 8.–11. Mai
- 12.–15. Juni
- 11.–14. September
- 25.–28. September
Zusätzlich wird Ende Juni der Tunnel Schnelsen voll gesperrt, allerdings ohne gleichzeitige Elbtunnel-Sperre.
Warnstreik in der Tunnel-Leitzentrale
Parallel zur baubedingten Sperrung ruft die Gewerkschaft Verdi die Beschäftigten der Autobahn GmbH in der Leitzentrale des Elbtunnels am 20. und 23. Februar zum Warnstreik auf.
Nach Angaben der Gewerkschaft wird je eine Fahrspur pro Richtung gesperrt. Eine Notdienstvereinbarung soll die Sicherheit gewährleisten.
Hintergrund ist die laufende Tarifrunde für rund 14.000 Beschäftigte. Verdi fordert sieben Prozent mehr Gehalt, mindestens 300 Euro monatlich bei zwölf Monaten Laufzeit. Der Arbeitgeber bietet nach Gewerkschaftsangaben eine Laufzeit von 29 Monaten ohne Mindestbetrag an. Verhandlungsführer Oliver Bandosz erklärte:
„Wenn die Autobahn GmbH ein Signal braucht, damit sich die Verhandlungen konstruktiv entwickeln können, dann soll sie es bekommen.“
Zentrale Achse für Hafen- und Transitverkehr
Die A7 ist Deutschlands wichtigste Nord-Süd-Verbindung zwischen Skandinavien, Hamburg und Süddeutschland. Im Hamburger Abschnitt verkehren täglich mehr als 130.000 Fahrzeuge.
Für den Straßengüterverkehr zum Hamburger Hafen sowie für Transittransporte Richtung Dänemark und Ruhrgebiet ist der Elbtunnel ein neuralgischer Punkt. Selbst zeitlich begrenzte Sperrungen wirken sich daher unmittelbar auf Lieferketten und Fahrzeiten aus.











