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A59 bei Düsseldorf ab Oktober 2026 acht Monate gesperrt

Lesezeit 3 Min.

Auf der A59 südlich von Düsseldorf kommt auf Verkehrsteilnehmer eine monatelange Sperrung zu: Ab etwa 9 Uhr am 2. Oktober 2026 wird die Richtungsfahrbahn nach Düsseldorf zwischen dem Knoten Monheim und dem Autobahnkreuz Düsseldorf-Süd voraussichtlich für rund acht Monate gesperrt. Der Verkehr soll über die A542, die A3 und die A46 umgeleitet werden.

Dieser Text wurde vollständig von einem Redakteur verfasst – basierend auf fachlichem Wissen, journalistischer Erfahrung und sorgfältiger Recherche. Künstliche Intelligenz kam dabei nicht zum Einsatz.

Die wichtigsten Informationen:

  • Die A59 in Richtung Düsseldorf wird am 2. Oktober 2026 gegen 9 Uhr gesperrt.
  • Betroffen ist der gesamte Abschnitt zwischen dem Knoten Monheim und dem Autobahnkreuz Düsseldorf-Süd.
  • Die Einschränkungen sollen etwa acht Monate dauern. Der genaue Termin für die Freigabe hängt vom Baufortschritt ab.
  • Die wichtigste Umleitung führt über die A542, die A3 und die A46.
  • An Ausweichstrecken werden 14 bedarfsgesteuerte Ampelanlagen eingerichtet.

Damit beginnt südlich von Düsseldorf die nächste Etappe des umfangreichen Ausbaus der A59. Die Sperrung wird vom Knoten Monheim aus schrittweise in Richtung Düsseldorf eingerichtet. Die eigentlichen Bauarbeiten sollen am Montag, 5. Oktober 2026, beginnen.

Nach Angaben der Autobahn GmbH ist bereits während der Einrichtung der Baustelle mit Behinderungen zu rechnen – auch außerhalb der üblichen Stoßzeiten. Die veranschlagte Dauer von acht Monaten ist lediglich eine Prognose. Wie lange die Sperrung tatsächlich dauert, hängt vom Baufortschritt ab.

Die Umleitung führt über drei Autobahnen

Die ausgeschilderte Hauptumleitung zweigt von der A59 ab und verläuft über die A542, die A3 und die A46 in Richtung Düsseldorf. Einige Verkehrsteilnehmer dürften diese Strecke bereits aus der ersten Bauphase der A59 kennen. Diesmal wird der zusätzliche Verkehr dort jedoch überwiegend in der Gegenrichtung unterwegs sein.

Um die Belastung auf den betroffenen Strecken zu begrenzen, hat die Autobahn GmbH weitere Maßnahmen vorbereitet. Auf lokalen Umleitungsrouten werden 14 Ampelanlagen installiert und bei Bedarf aktiviert. Dadurch soll der Verkehr gleichmäßiger verteilt werden.

Zusätzlich werden auf der A59 vor dem Knoten Monheim und auf der A542 vor dem Knoten Langenfeld Stauwarnsysteme aktiviert. Auf der A3 und der A1 weisen Hinweisschilder bereits vor den Knoten Leverkusen und Leverkusen-West auf die Sperrung hin.

Neben der A59 ist auch die L402 in der Region gesperrt

Die Verkehrslage wird durch ein weiteres Bauprojekt auf der nahe gelegenen L402, der Knipprather Straße, zusätzlich belastet. Auch diese Strecke ist vollständig gesperrt, während Straßen.NRW ein Bauwerk erneuert.

Da beide Verbindungen gleichzeitig betroffen sind, hat die Autobahn GmbH die Umleitungsplanung mit den Kommunen, den zuständigen Verkehrsmanagementstellen und der Verkehrszentrale von Straßen.NRW abgestimmt.

Wegen des Umfangs und der langen Bauzeit werden die Auswirkungen deutlich über den eigentlichen Baustellenabschnitt der A59 hinausreichen. Mit zusätzlichem Verkehrsaufkommen ist sowohl auf den offiziellen Umleitungsautobahnen als auch im nachgeordneten Straßennetz zu rechnen.

Warum wird die A59 acht Monate lang gesperrt?

Grund für die umfangreichen Arbeiten ist der schlechte Zustand der Infrastruktur. Laut Autobahn GmbH befindet sich die Betondecke auf dem Abschnitt zwischen Düsseldorf-Süd und Monheim-Süd in einem sehr schlechten Zustand.

Der rund 12 Kilometer lange Abschnitt wird umfassend erneuert. Geplant sind unter anderem ein vollständiger Austausch des Fahrbahnbelags, Reparaturen an Brücken sowie Verbesserungen an der Entwässerung. Auch die übrige Straßenausstattung soll an die aktuellen technischen Standards angepasst werden.

Die Arbeiten an der Gegenfahrbahn in Richtung Leverkusen sind bereits abgeschlossen. Nun folgt die Fahrbahn in Richtung Düsseldorf.

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