In diesem Monat wurde der LKW-Verkehr von weiteren spanischen Nationalstraßen auf mautpflichtige Autobahnen umgeleitet. Die Maßnahmen wurden aus Sicherheitsgründen eingeführt. Leider hat niemand die Folgen für die Transportbranche berücksichtigt.

Mitte April leiteten die spanischen Behörden den LKW-Verkehr vom Abschnitt der Nationalstraße N-340 zwischen den Gemeinden Peñiscola und Torreblanca (in Valencia) auf die gebührenpflichtige Autobahn AP-7 um.  In den Provinzen Tarragona, Barcelona, ​​Castellón und Lleida ist hingegen bereits seit letztem Jahr der LKW-Verkehr auch auf der  N-340 und N-240 verboten. LKW müssen die gebührenpflichtigen Autobahnen AP-7 und AP-2 nutzen.

Der spanische Verband Fenadismer informiert über ernste Schwierigkeiten auf der AP-7 im Zusammenhang mit diesen Maßnahmen. Die Zahl der LKW hat sich dort verdoppelt, die Zahl der LKW-Stellplätze ist aber selbstverständlich unverändert geblieben. Der Verband betont, dass es nur drei Parkplätze für LKW für insgesamt 90 Fahrzeuge auf dieser Strecke gibt (Benicarló, La Ribera und Baix Ebre). 

Aufgrund der fehlenden Infrastruktur können Kraftfahrer die vorgeschriebenen Ruhezeiten nicht einhalten, so dass sie die zulässigen Lenkzeiten überschritten werden und somit die Verkehrssicherheit gefährdet wird.

Fenadismer glaubt, dass diese Situation „absolut irrational ist und den Prinzipien der Wirtschaftlichkeit und der Verkehrssicherheit widerspricht”. Der Verband hat bereits beim Gericht Berufung gegen die Entscheidung, den Lkw-Verkehr auf mautpflichtige Autobahnen umzuleiten, eingelegt.

Foto: Wikimedia/Jorge Franganillo CC SA 2.0

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