Ab dem 1. Januar 2021 übernimmt die Autobahn GmbH sämtliche Aufgaben der Verwaltung der Autobahnen in Deutschland. Trotz Corona-Krise erfolgt die Realisierung der Reform der Bundesfernstraßenverwaltung nach Plan.

Zum Zweck einer Neuordnung der Bund-Länder-Finanzbeziehungen wurde 2017  eine Reform der Bundesfernstraßenverwaltung eingeleitet. Demnach sollen die Bundesautobahnen ab dem 01.01.2021 der Bundesverwaltung unterliegen. Im  Klartext heißt das, dass Planung, Bau, Betrieb, Erhaltung, vermögensmäßige Verwaltung und Finanzierung der Bundesautobahnen ab 2021 Aufgabe durch eine Infrastrukturgesellschaft im Auftrag des Bundeserfolgen werden.  Die Bundesstraßen hingegen sollen weiterhin in der Verantwortung der Länder bleiben.

Jetzt hat der Bund bekanntgegeben, dass die Reform trotz Corona-Krise nach Plan verläuft und die Autobahn GmbH am 1. Januar 2021 an den Start gehen wird.

Die Lage ist wegen der Corona-Krise nicht einfacher geworden, aber der 1. Januar 2021 als Start der Autobahn GmbH ist unverrückbar. Der Termin steht. Wir kommen voran, wird Stephan Krenz, Geschäftsführer der Gesellschaft, von verschiedenen Medien zitiert.

 

Weniger Stau

Die Reform der Bundesfernstraßen-Verwaltung ist sehr komplex und groß, sie muss in relativ kurzer Zeit über die Bühne gehen, so Krenz.

Als eins der ersten Ziel hat sich die Autobahn GmbH eine signifikante Stau-Reduzierung gesetzt.

Wir brauchen ein deutschlandweites Verkehrsmanagement. Autofahrer sollen besser über Umleitungen informiert werden, bisher geschieht das über Google Maps. Aber Google Maps weiß nicht, wann etwa Unfallstellen wieder frei gegeben werden – wir aber schon, sagte Krenz.

 

Foto:Twitter.com/ArtDalvik

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