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Als „ermutigendes Signal“ werten die deutschen Spediteure den jetzt von der Bundesregierung in Aussicht gestellten Verzicht auf die zum 1. Januar 2011 vorgesehene Erhöhung der Lkw-Maut.

„Berlin hat offensichtlich erkannt, dass eine weitere Verteuerung des Güterverkehrs ein grober volkswirtschaftlicher Fehler wäre“, so Heiner Rogge, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Speditions- und Logistikverbandes (DSLV), Bonn.

Jetzt bleibe nur zu hoffen, dass der Bundestag diese Entscheidung mitträgt. Die Verteuerung ab 2011 hätte zu einer Steigerung um weitere zwei Cent/Kilometer für Euro 3-Lkw geführt. Im Gegenzug dazu sollten schadstoffarme Fahrzeuge um 0,1 Cent/Kilometer billiger werden.

„Und das, obwohl die alte Koalition auf der Grundlage einer völlig untauglichen Wegekostenrechnung der Branche erst im vergangenen Jahr recht tief in die Tasche gegriffen hat“, kritisiert Rogge.

Die Steigerungen betrugen je nach Schadstoffklasse 50 Prozent und mehr. „Wir sind froh“, betont Rogge, „dass die Bundesregierung von der mittelstandsfeindlichen Verkehrspolitik der alten Koalition abrückt, die unserer Branche wirtschaftliche Schäden in Millionenhöhe zugefügt hat“.

So hätten beispielsweise Euro 3-Lkw allein durch die Ankündigung der neuen Mautsätze so viel an Wert verloren, dass ihr Verkauf und die Finanzierung neuer Fahrzeuge nahezu unmöglich wurde. Außerdem blieben viele Unternehmen auf der Maut sitzen, weil sie sie aufgrund des Marktdrucks während der Krise nur eingeschränkt weitergeben konnten.

Autor: Agnieszka Sterniak

Ursprung: http://dslv.org/de/site/1073//sn2/page/presse/index.xml

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