In Belgien, in Bettincourt, etwa 300 km östlich von Calais, wurde gestern eine Parkanlage für Fahrzeuge mit einer zGM von über 3,5 Tonnen geschlossen. Das Verbot betrifft die Nachtstunden und die belgischen Medien geben zu, dass der Grund dafür, Schwierigkeiten mit den Einwanderern seien. Für den Verstoβ gegen das Verbot drohen den Fahrern sogar Festnahmen.

Entlang der E40, in der Nähe von Waremme, wurde bereits gestern um 20:00 Uhr ein Parkplatz geschlossen… nur für LKWs. Das Verbot gilt bis zum 16. Juni und zielt darauf ab, Vorfälle im Zusammenhang mit Einwanderern zu reduzieren, die nicht nur nachts Fahrzeuge ausrauben, sondern auch versuchen, sich in Anhängern zu verstecken, um die Grenze nach Großbritannien zu überqueren.

Laut einem Beschluss des Gouverneurs der Provinz Lüttich, Herve Jamara, der vom belgischen Logistikverband auf Twitter veröffentlicht wurde, kann für die Nichteinhaltung der neuen Regelung eine Strafe von 8 bis 14 Tagen Gefängnis und eine Geldstrafe von 26 bis 200 Euro verhängt werden. Strafen können alternativ angewendet werden.

Der belgische Berufsverband für Transport und Logistik (UPTR) und der Königliche Verband der belgischen Transport- und Logistikdienstleister (Febetra) schlagen Alarm. Beide Organisationen sind gegen die Lösung von Problemen mit Einwanderern durch Maßnahmen, die gegen Frachtführer gerichtet sind. Wie sie behaupten, kämpfen die Behörden mit den Folgen des Problems, nicht seiner Ursache, und Lastwagenfahrer zahlen den Preis.

Anmerkung der Redaktion:

Kein Wunder, dass die belgischen Frachtführer verbittert sind und protestieren. LKW-Fahrer, wir betonen – nicht nur die belgischen, sind nicht schuldig daran, was die Neuankömmlinge aus dem Nahen Osten und Afrika tun. Unterdessen versuchen die Behörden in Belgien, das Problem zu lösen, indem sie die Unschuldigen bestrafen.

Das Problem dabei ist, dass sie auf diese Weise nicht die Ursachen beseitigen. Immigranten werden vielleicht aus diesem Bereich verschwinden oder auch nicht. Die Fahrer, die unschuldig sind wie ein Lamm, um deren Arbeitsbedingungen sich Politikern aus Westeuropa angeblich so sehr sorgen, werden es noch schwieriger haben.

Kommentare

comments0 Kommentare
thumbnail
Um Benachrichtigungen über Kommentare freizuschalten - gehen Sie zu Ihrem Profil