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Der Aufschwung, in dem sich die deutsche Wirtschaft seit 2013 befindet, hat sich merklich beschleunigt. Das Ifo-Institut rechnet mit einem Zuwachs des realen Bruttoinlandsprodukts von 2,3% im laufenden, 2,6% im kommenden Jahr und 2,1% im Jahr 2019. Vor allem der Bau und der private Konsum sorgen für Hochkonjunktur.

„Die deutsche Wirtschaft brummt“, sagt ifo-Präsident Clemens Fuest. „Der Schwung vom Jahre 2017 verlängert sich bis weit ins Jahr 2018 hinein.“ Vor Kurzem hatte das ifo bereits seine Prognose aus dem Juni für dieses Jahr von 1,8 auf 2,3 Prozent hochgesetzt.

„Viele Branchen florieren, vom Bau über die Industrie bis zum Handel, weshalb der ifo-Geschäftsklimaindex von einem Rekord zum nächsten eilt“, sagt ifo-Konjunkturchef Timo Wollmershäuser.

Die Zahl der Erwerbstätigen erklimmt derweil neue Rekorde, von 44,3 Millionen Menschen in diesem Jahr über 44,8 Millionen im kommenden auf 45,2 Millionen im Jahre 2019. Parallel dazu sinkt die Zahl der Arbeitslosen von 2,5 Millionen über 2,4 Millionen auf 2,2 Millionen, die Quote von 5,7 Prozent über 5,3 auf 4,9 Prozent.

Die Verbraucherpreise werden der ifo-Prognose zufolge in diesem Jahr um 1,8 Prozent steigen, im nächsten um 1,9 und 2019 um 2,2 Prozent.

Der Staat erwirtschaftet dabei einen immer größeren Überschuss. Vergangenes Jahr waren es 25,7 Milliarden Euro, in diesem Jahr werden es 42,1 Milliarden sein, im kommenden Jahr 50,6 Milliarden und 2019 sogar 62,1 Milliarden Euro.

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