Der Paketdienstleister DPD hat sein E-Shopper-Barometer veröffentlicht. Zum Zweck der Studie wurden über 23.000 Konsumenten in 21 Länder befragt. Die Ergebnisse zeigen, Nachhaltigkeit und Umweltschutz spielen beim Online-Einkauf eine immer größere Rolle.

Aus der Umfrage geht hervor, dass E-Shopper vor allem Zeit sparen (79 Prozent) und sich das preisgünstigste Angebot angeln (59 Prozent) wollen. Immer mehr Onlinekäufer legen jedoch auch Wert auf Themen wie Nachhaltigkeit und so bevorzugen 66 Prozent der Befragten Marken und Händler, die ihrer Verantwortung beim Thema Umweltschutz gerecht werden.

Drei bedeutende Käufergruppen in Deutschland

DPD hat im Rahmen der Studie drei bedeutende Käufergruppen identifiziert:

 

umweltbewusste E-Shopper (19 Prozent) – kaufen möglichst klimafreundliche Produkte, wären sogar bereit, für klimafreundliche Produkte und Services mehr zu bezahlen (Durchschnitt: 46 Prozent)

 

Heavy E-Shopper (10 Prozent) –  würden am liebsten alles online einkaufen würden und gehören mit monatlich mehr als zehn Paketen zu den aktivsten E-Shoppern in Europa

 

pragmatische E-Shopper (7 Prozent) -alle drei Komponenten wie Preis, Convenience und Lieferoptionen müssen stimmen, bevor sie sich zu einem Kauf entscheiden.

 

Eins haben die Käufergruppen aber gemeinsam: sie lassen sich ihre Pakete nach Hause liefern  (92 Prozent der umweltbewussten Online-Käufer, 88 Prozent der Heavy-E-Shopper und 81 Prozent der pragmatischen E-Shopper). Die  Zustellung an den nächsten Paketshop ist weiterhin weniger beliebt.

Mit Blick auf die bestellten Warengruppen werden besonders gerne Modeartikel (43 Prozent) und Bücher (38 Prozent) bestellt. 52 Prozent der Befragten haben schon mal im Ausland bestellt.

Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass inzwischen jeder fünfte Einkauf (16,8 Prozent) im Internet realisiert wird. 59 Prozent der Befragten erledigen ihre Onlinekäufe  mobil.

Foto:Pixabay

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