Aufgrund der starken Schneefälle in Tirol und Kärnten an dem vergangenen Wochenende kam es auf den örtlichen Straßen zu zahlreichen Verkehrsbehinderungen. Obwohl sich die Situation teilweise verbessert hat, bleiben immer noch viele Routen gesperrt. Auch in Slowenien müssen Fahrer mit Problemen rechnen.

Heftiger Wintereinbruch verursachte Verkehrschaos in zwei österreichischen Regionen – Kärnten und Tirol. Seit Sonntagmorgen haben Schnee und Regen zu mehr als 300 Einsätze der Feuerwehr in ganz Kärnten geführt. In Osttirol sorgt Schnee für Lawinengefahr, die zur Zeit im Bereich der Gefahrenstufe 4 liegt (auf einer 5-Punkte-Skala). Viele Orte bleiben ohne Strom und zahlreiche von ihnen können nicht erreicht werden, weil viele Bergstraßen nicht befahrbar sind.

Darüber hinaus wurden heute Morgen einige wichtige Straßenverbindungen gesperrt, berichtet das österreichische Nachrichtenportal nachrichten.at. Es handelt sich um die Großglockner Straße (B107) und die Mölltal Straße (B106), die aufgrund der Lawinengefahr an mehreren Stellen nicht mehr befahrbar sind. Außerdem steht Kötschach-Mauthen nur für Rettungskräfte zur Verfügung. Es gibt auch keine Durchfahrt für Iselsberg zwischen Kärnten und Osttirol. Der Plöckenpass in Richtung Italien sowie viele andere Straßen sind nur mit Schneeketten befahrbar.

Der österreichische Automobilclub ÖAMTC stellt Fahrern laufend aktualisierte Informationen sowohl über gesperrte Strecken als auch Straßen, auf denen zur Zeit Schneekettenpflicht gilt.

Verkehrsbehinderungen in Slowenien

Die slowenische Umweltbehörde warnte vor heftigen Schneefällen, deswegen wurde beschlossen, den Autoverkehr auf den wichtigsten Straßen zu begrenzen.

Einige Abschnitte der Autobahnen A1 und A2 (der Abschnitt zwischen Senožece und Nanos in Richtung Koper sowie zwischen Lesce und Radovlijca in Richtung Österreich) wurden wegen der Verkehrsunfälle gesperrt.

Auch mehrere Abschnitte der Nationalstraßen (z. B. nordwestlich der Region Gorenjska) wurden aus demselben Grund gesperrt. Die Grenzübergänge Fernetiči (Italien) sowie Starod und Jelšane (Kroatien) wurden für Lkw über 7,5 Tonnen gesperrt.

Der Verkehr auf der Autobahn zwischen Ajdovščina und der Kreuzung Nanos wurde ebenfalls begrenzt.

Foto: Feuerwehr Bezirk Lungau

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