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Fahrer einer türkischen Firma wurden in Italien bei illegaler Kabotage erwischt. Nicht nur die türkische Transportfirma wurde bestraft, auch die Auftraggeber erhielten eine hohe Geldstrafe.

Am 7. Dezember dieses Jahres hat die Polizei in der Nähe des Flughafens im italienischen Trento zwei LKW angehalten, die Äpfel transportierten. Während der Kontrolle stellte sich heraus, dass die Fahrer nicht über entsprechenden Dokumente verfügten, die solch einen Transport genehmigen würden, berichtet das Transportportal diariodetransporte.com.

Die LKW-Fahrer hatten keine Genehmigung für den bilateralen Transport zwischen der Türkei und Italien und haben somit  gegen die Vorschriften über internationalen Transport verstoßen.

Der Frachtführer erhielt eine Geldstrafe von 9132,5 Euro. Die Polizei ermittelte auch  gegen die zwei Unternehmen, die diese Transporte in Auftrag stellten und verhängte Geldstrafen für beide. Die Firmen mußten je  3098 Euro zahlen. Gemäß den Bestimmungen ist nämlich der Auftraggeber verpflichtet zu prüfen, ob der Transport ordnungsgemäß abgewickelt wird.

In Kürze werden noch strengere Vorschriften für die Kabotage in Kraft treten

Gemäß den Bestimmungen des Mobilitätspakets, das Anfang Dezember vom Rat der Europäischen Union gebilligt wurde, fällt die Kabotage unter die Bestimmungen über entsandte Arbeitnehmer. So ist die Regelung geltend, nach der maximal drei Beförderungen innerhalb von sieben Tagen möglich sind. Die neuen Durchsetzungsmaßnahmen sollten die Überwachung der Einhaltung der Vorschriften wirksamer machen. Um systematische Kabotage zu vermeiden, wird eine „Abkühlungsphase“ von 5 Tagen eingeführt, bevor im selben Land weitere Kabotagemaßnahmen mit demselben Fahrzeug durchgeführt werden können.

Foto: Twitter.com/poliziadistato/media

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