Hoyer Group hat über 500 neue LKW für den Transport von Mineralöl, chemischen Produkten und Gasen übernommen Der Gesamtwert der Investition belief sich auf  42,7 Millionen Euro.

Der Großteil der Fahrzeuge soll für die Mineralölversorgung in Großbritannien eingesetzt werden. Es handelt sich um Zugmaschinen der Fahrzeughersteller MAN, Scania und DAF. Für die Tankstellenbelieferung in Deutschland nimmt der Logistiker hingegen Zugmaschinen der neuesten Generation von Volvo in Betrieb.

Prinzipiell plant Hoyer bis Ende 2020 die gesamte Flotte sukzessiv zu modernisieren. Warum das Unternehmen auch trotz Corona-Krise in neue Fahrzeuge investiert, erklärt uns Rudolf Schumacher, Flottenmanager des Unternehmens.

Bei der Investition handelt sich notwendige Ersatzbeschaffung. Sicherheit für Fahrer, aber auch für die gesamte Öffentlichkeit, sowie das Thema Nachhaltigkeit haben bei der Hoyer Group oberste Prämisse. Die Fahrzeuge sind mit den neuesten Technologien ausgestattet, welche in puncto Sicherheit, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit auf dem neuesten Stand sind und gesetzliche Anforderungen übererfüllen.Die Investitionen wurden bereits vor Ausbruch der Krise beschlossen, die Fahrzeuge werden über Leasing finanziert. Bereits Ende 2019 wurde ein Großteil der Fahrzeuge ausgetauscht, die übrigen Einheiten werden nun schrittweise bis Ende des Jahres 2020 in Betrieb genommen, sagt er.

Alle Fahrzeuge sind mit innovativen Technologien ausgestattet, sodass gesetzlichen Anforderungen erfüllt sind. Die LKW verfügen über einen aktiven Abbiegeassistent: dank einer an der Beifahrerseite angebrachte Kamera mit Weitwinkellinse wird der tote Winkel auf einen Monitor im Fahrerhaus übertragen. Darüber hinaus sind die Fahrzeuge mit einem an die Zündung gekoppelten Alkohol-Lock ausgestattet, der das Starten des Fahrzeugs erst nach Durchführung eines Atemtests erlaubt. Absolut neu in den Fahrzeugen ist aber ein Panik-Knopf, der vom Fahrer im Notfall manuell.

Zudem sind alle LKW auch umweltfreundlich. Die meisten der Einheiten verfügen über Euro-6-Motoren.Vier der neu angeschafften Modelle werden sogar mit einem alternativen LNG-Motor betrieben.

Gefragt nach den Zukunftsperspektiven in Zeiten und nach der Corona-Krise zeigt sich das Unternehmen zuversichtlich.

 

Trotz Krise blickt die Hoyer Group positiv in die Zukunft. Unsere Fahrerinnen und Fahrer leisten auch während dieser außergewöhnlichen Zeit einen wichtigen Beitrag. Die Erneuerung einer Fahrzeugflotte findet in regelmäßigen Abständen statt und dient der Sicherheit im Straßenverkehr.Selbstverständlich beobachtet die Hoyer Group die Entwicklungen am Markt sehr genau und prüft die Ausgabenplanung differenziert. Es wurden auch in unserem Unternehmen Maßnahmen initiiert, um den Effekten der Corona-Krise bestmöglich entgegenzutreten. Die Hoyer Group hat in der Vergangenheit gut gewirtschaftet und ist daher finanziell solide aufgestellt, sagt Schumacher abschließend.

Foto:Wikimedia

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