Die Stimmung in den deutschen Chefetagen hat sich letzter Zeit wieder gebessert. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im Juni auf 86,2 Punkte gestiegen –  nach 79,7 Punkten im Vormonat.

Im Juni wurde der stärkste jemals gemessene Anstieg des ifo Geschäftsklimaindex gemessen – von 79,7 Punkten im Mai auf 86,2.  Peu a peu wird die aktuelle Lage  von den Unternehmen wieder etwas besser beurteilt. Ebenfalls die Erwartungen in den Chefetagen machen einen Sprung nach oben.

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Quelle: ifo

Im Verarbeitenden Gewerbe ist der Geschäftsklimaindex erneut deutlich gestiegen, was auf die gestiegenen Erwartungen der Industrieunternehmen zurückzuführen ist. Trotzdem wird die Lage weiterhin von vielen Unternehmen als schlecht eingestuft.Auch im Dienstleistungssektor und Bauhauptgewerbe ging es im Juni aufwärts. Sowohl die Erwartungen als auch die Einschätzungen zur aktuellen Lage haben sich verbessert.

Ebenfalls im Handel ist der Geschäftsklimaindex erneut deutlich gestiegen, wobei die Stimmung im Einzelhandel besser als im Großhandel ist. Die Indikatoren zu Lage und Erwartung verbesserten sich zwar, doch trotzdem sind viele Händler hinsichtlich der Geschäftsentwicklung weiterhin pessimistisch.

Exporterwartungen steigen

Erholt hat sich auch die Stimmung unter den deutschen Exporteuren. Ebenfalls hier war der Anstieg stark wie nie zuvor innerhalb eines Monats- von minus 26,7 auf minus 2,3 Punkte gestiegen.

Besonders positiv hervorzuheben ist der Anstieg in der Automobilbranche: in den nächsten Monaten erwarten die Hersteller erwarten ein deutliches Exportplus. Aber auch in den Sektoren, wo noch keine Exportzuwächse erwartet werden, wird die Stimmung langsam besser. Lediglich in der Elektrotechnik und im Maschinenbau werden weiterhin sinkende Auslandsumsätze verzeichnet, wobei sie weniger stark als in den Vormonaten ausfallen.

Foto: ifo

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