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Visualisierung des neuen, maßgeschneiderten Logistikimmobilie der Nagel-Group im Panattoni Park Poznań East III: Der rund 46.000 m² große Neubau wird ab 2027 als zentrales operatives Drehkreuz in Polen dienen und vereint moderne, temperaturgeführte Logistikflächen mit nachhaltiger Bauweise. (Foto: Nagel-Group)

Nagel-Group bündelt Polen-Standorte in neuem Logistik-Hub bei Poznań

Lesezeit 3 Min.

Der Lebensmittellogistiker Nagel-Group baut seine Präsenz in Polen aus. Im Raum Poznań entsteht ein neues Logistikzentrum, in dem künftig vier bestehende Standorte zusammengeführt werden. Der Betrieb soll 2027 starten.

Dieser Text wurde vollständig von einem Redakteur verfasst – basierend auf fachlichem Wissen, journalistischer Erfahrung und sorgfältiger Recherche. Künstliche Intelligenz kam dabei nicht zum Einsatz.

Die Nagel-Group plant im Großraum Poznań ein neues zentrales Logistik-Hub für ihre Aktivitäten in Polen. Mit der Inbetriebnahme des Standorts sollen vier bestehende Niederlassungen in der Region an einem Ort gebündelt werden. Der neue Standort soll laut Unternehmen in der ersten Hälfte des Jahres 2027 den Betrieb aufnehmen.

Das Projekt entsteht im Panattoni Park Poznań East III. Entwickler Panattoni errichtet für die Nagel-Group eine maßgeschneiderte Logistikimmobilie mit rund 46.000 Quadratmetern Lager- und Bürofläche. Der Standort soll künftig als zentrales operatives Drehkreuz des Unternehmens in Polen dienen.

Vier Lager werden an einem Standort gebündelt

Mit dem Neubau werden die bisherigen Lagerstandorte in Diamentowa, Kolumba, Robakowo und Wiśniowa zusammengelegt. Dadurch entsteht nach Unternehmensangaben das wichtigste operative Zentrum innerhalb der polnischen Struktur der Nagel-Group.

Der Standort liegt weiterhin im Raum Poznań und ist über die Autobahnen A2 und S5 angebunden.

„Mit dem neuen Standort in Poznań schaffen wir die Grundlage für weiteres nachhaltiges Wachstum in Polen“, sagt André Pleines, Executive Director Real Estate der Nagel-Group.

Die Bündelung mehrerer Niederlassungen in einer modernen Logistikimmobilie solle die Effizienz steigern und die operative Leistungsfähigkeit stärken.

Logistikzentrum für temperaturgeführte Lebensmittel

Die Anlage wird speziell auf die Anforderungen der Lebensmittellogistik ausgelegt. Geplant sind knapp 42.000 Quadratmeter Lagerfläche sowie rund 4.500 Quadratmeter Büroflächen.

Das Gebäude deckt mehrere Temperaturbereiche ab, von Ultra-Frische (0 bis 2 beziehungsweise 0 bis 4 Grad Celsius) über Frischebereiche von 4 bis 7 Grad bis hin zu sogenannten Ambient-Zonen zwischen 16 und 18 Grad. Ergänzt wird der Standort durch einen Cross-Dock-Bereich mit rund 11.000 Quadratmetern und 66 Ladebuchten.

Außerdem sind etwa 120 Stellplätze für Lkw und rund 300 Pkw-Stellplätze vorgesehen.

Nachhaltigkeitsstandard BREEAM „Excellent“

Das Logistikzentrum soll nach dem Nachhaltigkeitsstandard BREEAM auf dem Niveau „Excellent“ zertifiziert werden. Vorgesehen sind unter anderem eine biologische Abwasseraufbereitungsanlage sowie ein Heizsystem, das Wärme aus den Kühlsystemen zurückgewinnt.

Auch Einrichtungen für Mitarbeitende sind geplant, darunter Freizeitflächen auf dem Gelände.

Polen zieht zunehmend Logistik- und Industrieinvestitionen an

Die Investition der Nagel-Group passt zu einem breiteren Trend: Polen entwickelt sich für Logistik- und Industrieunternehmen zunehmend zu einem wichtigen Standort in Europa.

So investiert der Nutzfahrzeughersteller MAN derzeit mehr als eine Milliarde Euro in ein Batteriewerk und den Ausbau seiner Produktion im südpolnischen Niepołomice. Volkswagen Nutzfahrzeuge erweitert zudem sein Werk im westpolnischen Września nahe Poznań, wo künftig die nächste Generation des vollelektrischen Crafter produziert werden soll.

Auch Logistikunternehmen bauen ihre Präsenz im Land aus. Der litauische Transportkonzern Girteka hat zuletzt ein neues Speditionsbüro in Warschau eröffnet und betreibt bereits einen großen Transportstützpunkt bei Poznań.

Polen gilt aufgrund seiner Lage zwischen Westeuropa und den Märkten Mittel- und Osteuropas sowie wegen seiner Infrastruktur und Arbeitskräfte zunehmend als strategischer Standort für Transport und Logistik.

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