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Nach intensivem Austausch der einzelnen Positionen vertagten sich Ver.di und der Verband Spedition und Logistik Nordrhein-Westfalen auf Mitte November, da die Positionen der beiden Parteien weiterhin weit auseinander liegen.

Im Oktober 2018 starteten die Tarifvertragsparteien Verband Spedition und Logistik NRW e.V. und ver.di zu der Tarifrunde 2018 in Düsseldorf. Traditionsgemäß wurden in der ersten Tarifrunde die Positionen ausgetauscht. Ver.di forderte die Erhöhung der Jahressonderzahlung auf ein volles 13. Monatsentgelt, die sozial gerechte Erhöhung der Einkommen um 175 €, für die Auszubildenden um 75 € und zwei Tage Urlaub mehr für alle Beschäftigten.

Laut Ver.di ist die wirtschaftliche Situation positiv und die Branche wächst. Es gelingt zurzeit aber kaum noch, Arbeitskräfte zu gewinnen.

Die Sendungsmengen und die Arbeit nehmen zu und die Beschäftigten haben es verdient, für ihre schwere Arbeit angemessen entlohnt zu werden. Dafür werden die Beschäftigten und ver.di kämpfen, so Hermann Völlings, Verhandlungsführer im Landesfachbereich Postdienste, Speditionen und Logistik.

Forderungen sind für Arbeitgeber nicht tragbar

Der Arbeitgeberverband Spedition und Logistik  hat die Forderungen als zu hoch bewertet. Auch in der zweiten und dritten  Tarifrunde ist es nicht gelungen einen Konsens zu erzielen. Die Arbeitgeber unter der Führung des Vorsitzenden der Fachsparte Tarif- und Sozialpolitik Michael Köhler wünschen sich konstruktive und faire Verhandlungen, wiesen die Forderungen der Gewerkschaft aber als unangemessen und für die Unternehmen nicht tragbar zurück. Die wirtschaftliche Entwicklung in Nordrhein-Westfalen – auch betrachtet vor dem Hintergrund der weltweiten ökonomischen Risiken – lässt über solche Forderungshöhen keine Diskussionen zu.

Nach intensivem Austausch der einzelnen Positionen vertagten sich die Tarifparteien auf Mitte November 2018.

Foto: publicdomainpictures.net

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