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Dr. Andreas Rees, Chief German Economist der UniCredit, gab dem BME ein Interview, das Anfang September im BME-Einkäufermagazin „BIP – Best in Procurement  veröffentlicht wurde.

Das größte Risiko für die globale Konjunktur ist der wirtschaftliche Protektionismus. Obwohl es etwa bei den Auto-Zöllen eine vorübergehende Einigung zwischen der US-Administration und der EU-Kommission gab, sieht es danach aus, dass das Risiko einer Eskalation, insbesondere zwischen China und den Vereinigten Staaten, hoch bleibt, sagt Dr. Andreas Rees, Chief German Economist der UniCredit.

Gegenwärtig seien die negativen Auswirkungen der verhängten Handelsbeschränkungen auf die internationale Wirtschaft noch vergleichsweise moderat. Aber die Stimmung der Unternehmen habe bereits einen deutlichen Dämpfer erhalten. Zudem seien die Folgen weiterer Handelsbeschränklungen nur schwer absehbar. Vor allem bei den international tätigen Unternehmen bestehe große Unsicherheit mit Blick auf die weitere Entwicklung im Handelsstreit.

So könnte eine Zuspitzung des Konflikts die internationale Arbeitsteilung erschweren und damit die globalen Wertschöpfungsketten unterbrechen, sagte Rees.

Foto: Pixabay/reetdachfan CC0

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