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Der ungarische Logistikriese Waberer hat im vergangenen Jahr hervorragende Ergebnisse erzielt. Zum Teil ist es der Übernahme der polnischen Firma LINK zu verdanken.

Nach Angaben der ungarischen Agentur MTI stiegen die Umsätze von Waberer im Jahr 2017 um 18% bis auf 674,4 Millionen Euro. Der Bruttogewinn stieg um 17 Prozent und erreichte 140,6 Millionen Euro. Der Betriebsgewinn, also der Gewinn vor Abzug von Steuern und Zinsen (sogenanntes EBIT) stieg um 56% bis auf 26,7 Millionen Euro. Zu diesen guten Ergebnissen trugen sowohl die Übernahme der polnischen LINK-Gesellschaft als auch die gute Marktsituation bei.

Der Generaldirektor Ferenc Lajkó sagte, dass das Unternehmen, das derzeit 4,3 Tausend Fahrzeuge hat, „organische und anorganische Fronten zu erhöhen” plant, um die Effizienz durch bessere Verwendung von Technologien und Daten zu erhöhen und die Kundenbasis durch die Bereiche Auto-Moto und E-Commerce zu erweitern.

Im regionalen Segment konzentrieren wir uns weiterhin darauf, unsere Position in der Region durch weitere bedeutende Akquisitionen zu festigen – fügte er hinzu.

Lajkó sagte auch, dass er in diesem Jahr ein Wachstum auf einem ähnlichen Niveau wie im letzten Jahr erwartet.

Waberers Chef über das Mobilitätspaket

Der Leiter eines der größten europäischen Transportunternehmen hatte die Möglichkeit, im Europäischen Parlament über das Mobilitätspaket zu sprechen. Ähnlich wie die polnischen Transportunternehmen wirft Lajko der Europäischen Kommission vor allem vor, dass sie Regulierungen unabhängig vom wirtschaftlichen Kontext schafft.

Nach Ansicht des Geschäftsführers von Waberer wird die Einführung von Regelungen aus dem Paket unter anderem dazu beitragen, dass:

– die Fracht- und Logistikkosten radikal erhöht werden, – die Inflation steigt, – die europäische Versorgungskette behindert wird, – die globale Wettbewerbsfähigkeit in der EU sinkt.

Nach Angaben von Waberer ist die Verwendung von Bestimmungen über die Entsendung im internationalen Verkehr wiederum unmöglich:

Die Unternehmen werden sich mit etwa 20 verschiedenen nationalen Gesetzgebungen und bis zu 50 Lohnsystemen auseinandersetzen müssen! – warnt Lajkó.

Fot. Wikimedia/NotrucksNolife CCA 2.0 Generic

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