Der anglo-amerikanische Hersteller Arrival präsentierte Anfang März die finale Version seines Elektro-Vans. Die ersten 25 Einheiten, die in der britischen Fabrik des Unternehmens gebaut werden, werden in diesem Sommer auf die britischen Straßen kommen. Der Beginn der großtechnischen Produktion ist für das dritte Quartal 2022 geplant.

An den Fahrzeugen von Arrival ist der Kurierriese UPS interessiert. Im April 2020 investierte die Venture-Capital-Sparte des Logistikunternehmens eine nicht näher bezifferte Summe in Arrival. Zur gleichen Zeit bestellte UPS 10 Tausend elektrische Lieferwagen, die auf amerikanischen und britischen Straßen fahren werden. Die Fahrzeuge sollen bis 2024 ausgeliefert werden.

UPS argumentierte, dass sich die Kosten für die Elektrofahrzeuge von Arrival nicht von den Preisen für Kraftstofffahrzeuge unterscheiden. Es wird jedoch erwartet, dass der Betrieb günstiger ist, und zudem gibt es für emissionsfreie Fahrzeuge günstigere Vorschriften.

Obwohl Arrival plant, mehrere Modelle zu produzieren, will es sich in der ersten Phase auf das Modell L3H3 konzentrieren. Das Fahrzeug ist mit einer Panoramawindschutzscheibe ausgestattet, der Zugang zur Kabine ist durch Schiebetüren möglich. Der L3H3 ist 5,79 Meter lang und hat ein Volumen von 14 m3 (maximale Nutzlast 1975 kg).

Mitte März eröffnete Arrival in Charlotte seine zweite Produktionsstätte für Elektrofahrzeuge in den Vereinigten Staaten. Mehr als 250 Menschen werden dort Beschäftigung finden. Die Gesamtinvestition in die Anlage wird sich auf 41,2 Millionen Dollar belaufen. Die Produktion wird voraussichtlich im dritten Quartal 2022 beginnen. Das Unternehmen erwartet, in Charlotte 10 Tausend Fahrzeuge pro Jahr zu produzieren.

Die Betriebssitze von Arrival befinden sich in London und Charlotte. Das Unternehmen beschäftigt weltweit 1.500 Mitarbeiter und hat Niederlassungen in Deutschland, den Niederlanden, Israel, Russland und Luxemburg. Neben der geplanten Fabrik in Charlotte verfügt das Unternehmen über zwei weitere Produktionsstätten – in South Carolina und in Großbritannien.

Foto: UPS

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