Neue Frachtbörse will den Spotmarkt verändern: Golia Exchange startet auf der LetExpo

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Auf der Logistikfachmesse LetExpo wird Golia Exchange offiziell vorgestellt, eine neue digitale Plattform, die ein kooperativeres Modell für das Management von Ladungen im Gütertransport etablieren soll.

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Das Projekt ist aus einer Zusammenarbeit zwischen 360PAY, Golia360 und Trans.eu Group entstanden. Ziel ist es, eine „beziehungsbasierte Frachtbörse“ zu schaffen – also eine digitale Umgebung, in der der Handel mit Transporten nicht ausschließlich auf dem Preis beruht, sondern auf Vertrauen, Transparenz und der Qualität der Beziehungen zwischen den Marktteilnehmern.

Eine Frachtbörse auf Basis von Vertrauen und Daten

Die Plattform ermöglicht es Nutzern innerhalb des Golia360- und 360PAY-Ökosystems, Ladungsanfragen und -angebote in einer privaten, verifizierten Community zu veröffentlichen. Gleichzeitig können die Marktteilnehmer ihre Suche auf das internationale Netzwerk der Trans.eu-Plattform ausweiten, die über mehr als 125.000 aktive Nutzer verfügt.

Die Idee hinter Golia Exchange ist es, Vertrauen zwischen Marktteilnehmern in eine echte operative Infrastruktur zu verwandeln: Unternehmen werden identifiziert und zertifiziert, ihre Zuverlässigkeit wird sichtbar, und Geschäftsbeziehungen lassen sich strukturiert und nachvollziehbar verwalten.

Laut den Initiatoren kann dieses Modell dazu beitragen, einige seit Langem bestehende Herausforderungen der Branche anzugehen – etwa Marktfragmentierung, leere Fahrten und operative Ineffizienzen – und dabei sowohl wirtschaftliche als auch ökologische Vorteile zu erzielen.

Präsentation und Demo auf der Messe in Verona

Die offizielle Premiere ist für den 11. März um 13:00 Uhr im ALIS HUB auf der LetExpo geplant – im Rahmen der Roundtable-Diskussion mit dem Titel „Kann Vertrauen zur Transportinfrastruktur werden?“. Vertreter der am Projekt beteiligten Unternehmen sowie Branchenakteure werden an dem Treffen teilnehmen.

Um 14:00 Uhr findet am Golia-Stand eine Live-Demonstration der Plattform statt. Die Demo ermöglicht Besuchern zu sehen, wie das System funktioniert und worin es sich von traditionellen Frachtbörsen unterscheidet.

Das beziehungsbasierte Modell, so erklären die Entwickler, soll den Wert zuverlässiger Unternehmen stärken und den Wettbewerb, der ausschließlich über den Preis geführt wird, reduzieren. In einem Markt, in dem ein großer Teil der Volumina über laufende Verträge abgedeckt wird und ein erheblicher Anteil weiterhin auf Spot-Basis abgewickelt wird, besteht das Ziel darin, die Flexibilität des Spotmarktes in ein stabiles, organisiertes Element zu überführen.

Ein digitales Ökosystem für den Transport

Die Plattform ist in das Technologie-Ökosystem Golia Fleet integriert, das von Golia360 entwickelt wurde. Es umfasst Services für das Management digitaler Tachografendaten, Fahrzeug-Geolokalisierung, Telemetrie sowie Support-Tools für Transportunternehmen.

Mit mehr als 60.000 vernetzten Fahrzeugen liefert das System operative Daten, die für das tägliche Flottenmanagement und zur Unterstützung der Entscheidungsfindung in Unternehmen nützlich sind.

Dank der Zusammenarbeit mit Trans.eu, einem der führenden Marktplätze für Straßentransport in Europa, kann Golia Exchange zudem fortschrittliche Tools für das Angebotsmanagement sowie KI-basierte Technologien nutzen, um das Matching zwischen Ladungen und Frachtführern zu verbessern.

Das erklärte Ziel ist es, den Wandel der Branche hin zu einem effizienteren, nachhaltigeren und europaweit integrierten Mobilitätsmodell zu unterstützen – in dem zuverlässige Beziehungen, operative Daten und digitale Technologien zu Schlüsselelementen der künftigen Wettbewerbsfähigkeit des Gütertransports werden.

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