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A10 Richtung Deutschland: Fahrverbot und Sperren treffen Transitverkehr

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Auf der Tauern Autobahn wird es am Samstag, 22. August, besonders in Fahrtrichtung Salzburg eng. Zwischen 8 und 18 Uhr sperrt die ASFINAG bei Pfarrwerfen, Werfen und am Knoten Pongau gezielt einzelne Auf- und Abfahrten. Gleichzeitig gilt für Transit-Lkw über 7,5 Tonnen von 7 bis 15 Uhr ein Fahrverbot. Für Verkehre aus Italien, Slowenien oder Kroatien Richtung Deutschland kommt die Maßnahme mitten in die erwartete Rückreisewelle.

Dieser Text wurde vollständig von einem Redakteur verfasst – basierend auf fachlichem Wissen, journalistischer Erfahrung und sorgfältiger Recherche. Künstliche Intelligenz kam dabei nicht zum Einsatz.

Auf der A10 Tauern Autobahn rückt an diesem Wochenende der Rückreiseverkehr Richtung Norden in den Mittelpunkt. Mit dem Ferienende in mehreren deutschen Bundesländern und im Süden der Niederlande rechnet die ASFINAG mit starkem Verkehr Richtung Deutschland.

Besonders angespannt dürfte die Situation zwischen Werfen und Golling werden. Dort bleibt die Baustelle nach Einschätzung des Autobahnbetreibers der größte Engpass der A10. Vor dem Tunnel Helbersberg kann erneut Blockabfertigung notwendig werden. Verzögerungen sind außerdem vor der Mautstelle St. Michael möglich.

Parallel setzt die ASFINAG ihren Pilotversuch zum Transitmanagement fort. Ziel ist es, bei starkem Reiseverkehr den Verkehrsfluss auf der Autobahn zu stabilisieren und zu verhindern, dass große Mengen auf das lokale Straßennetz ausweichen.

Diese Rampen sind am 22. August gesperrt

Zwischen 8 und 18 Uhr gelten in Fahrtrichtung Salzburg folgende Einschränkungen:

Bereich Was ist gesperrt? Zeitraum
Pfarrwerfen-Werfen Abfahrt von der A10 Richtung Salzburg 22.8., 8–18 Uhr
Werfen Auffahrt auf die A10 Richtung Salzburg 22.8., 8–18 Uhr
Knoten Pongau/Bischofshofen Abfahrt Buchberg/Kreuzberg, Rampe 5 zur L276 22.8., 8–18 Uhr
Pass Lueg Abfahrt aus Richtung Villach und Auffahrt Richtung Salzburg baustellenbedingt bis 28.8.

Die A10 selbst bleibt durchgehend befahrbar. Auch der Knoten Pongau wird nicht vollständig geschlossen. Dort ist ausschließlich die Abfahrt Buchberg/Kreuzberg am Zubringer Bischofshofen betroffen.

Bei Pass Lueg handelt es sich wiederum nicht um eine Maßnahme des Pilotversuchs am Samstag. Die Anschlussstelle ist dort wegen Bauarbeiten in Fahrtrichtung Norden noch bis zum 28. August eingeschränkt.

Transit-Lkw über 7,5 Tonnen: Fahrverbot von 7 bis 15 Uhr

Für internationale Speditionen ist am Samstag eine weitere Regel entscheidend. Auf der A10 gilt für Lkw und Sattelkraftfahrzeuge über 7,5 Tonnen in Fahrtrichtung Salzburg ein sommerliches Transit-Fahrverbot.

Am 22. August läuft es von 7 bis 15 Uhr. In Richtung Villach gilt am selben Samstag ebenfalls ein entsprechendes Verbot. Bestimmte Beförderungen, unter anderem einzelne Versorgungs- und Lebensmitteltransporte, sind ausgenommen.

Damit überschneiden sich die Einschränkungen mehrere Stunden lang: Das Lkw-Fahrverbot beginnt bereits um 7 Uhr, die Rampensperren eine Stunde später und enden erst um 18 Uhr.

Für einen Transittransport etwa von Italien oder Slowenien über Salzburg nach Deutschland reicht es deshalb nicht, lediglich zu prüfen, ob die gewünschte Anschlussstelle geöffnet ist. Entscheidend ist zunächst, ob die Fahrt während des Fahrverbots überhaupt zulässig ist.

Stau lässt sich für Transitverkehr nicht einfach über die Landstraße umfahren

Unabhängig von den zusätzlichen Sperrgittern am Samstag gelten auf der A10 während der Sommerferien bereits durchgehende Abfahrtssperren für den Transitverkehr.

Bis zum 13. September sollen Fahrzeuge, deren Ziel nicht in Österreich liegt, auf der Autobahn bleiben. Betroffen sind unter anderem die Anschlussstellen Puch-Urstein, Hallein, Kuchl, Golling-Abtenau, Werfen beziehungsweise Pfarrwerfen-Werfen, Knoten Pongau, Lammertal-Hüttau, Eben, Altenmarkt, Flachau, Flachauwinkl und Zederhaus. Abfahrten sind grundsätzlich nur zulässig, wenn ein entsprechendes Ziel in Österreich vorliegt.

Damit soll verhindert werden, dass Fahrer bei Stau auf Bundes- und Landesstraßen durch die Gemeinden ausweichen.

Gerade für internationale Fahrer ist die Unterscheidung wichtig: Die allgemeinen Transit-Abfahrtssperren gelten unabhängig von den zusätzlichen Rampensperren des Pilotversuchs.

Tempo 100 und Überholverbote kommen hinzu

Am Wochenende wird außerdem zwischen Salzburg und der Mautstelle Tauern/Katschberg bei St. Michael in beiden Fahrtrichtungen Tempo 100 angeordnet.

Für schwere Fahrzeuge gelten zusätzliche Überholbeschränkungen. In Richtung Salzburg dürfen Lkw über 7,5 Tonnen zwischen Golling und dem Knoten Salzburg täglich von 5 bis 22 Uhr nicht überholen. In den Tunnelbereichen zwischen Pfarrwerfen und Golling bestehen darüber hinaus dauerhafte Überholverbote.

Die ASFINAG kann die Verkehrsmaßnahmen am Samstag abhängig von der tatsächlichen Lage noch anpassen.

A10 wird zum Schwerpunkt der Rückreisewelle

Die Tauern Autobahn ist nicht die einzige belastete Nord-Süd-Verbindung. Die ASFINAG erwartet auch auf A12 Inntal Autobahn, A13 Brenner Autobahn und A11 Karawanken Autobahn starken Rückreiseverkehr.

Für die A10 kommt jedoch eine besondere Kombination zusammen: Baustelle zwischen Werfen und Golling, mögliche Blockabfertigung, Rampensperren, Abfahrtsverbote für Transitverkehr und zeitweise Beschränkungen für Lkw.

Für Transporte von Italien, Slowenien und Kroatien nach Deutschland oder weiter Richtung Benelux dürfte deshalb vor allem das Zeitfenster am Samstag entscheidend sein. Wer mit einem schweren Transit-Lkw unterwegs ist, trifft bereits ab 7 Uhr auf das Fahrverbot; nach dessen Ende um 15 Uhr bleiben die zusätzlichen Auf- und Abfahrtssperren noch weitere drei Stunden bestehen.

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