Keine Durchfahrt für LKW. A43 bereits mit Schrankenanlage in Betrieb

[Update 21.12]

Immer mehr Autobahnen in NRW sind sanierungsbedürftig. Die Autobahn GmbH hat nach Feststellung von Schäden die Talbrücke Rahmede sofort gesperrt. Auf der A43 hingegen wird eine Schrankenanlage in beiden Richtungen dafür sorgen, dass Fahrzeuge die schwerer als 3,5 Tonnen sind, die Brücke nicht passieren.

Keine Durchfahrt für LKW. A43 bereits mit Schrankenanlage in Betrieb
Foto: Tomasz Warszewski

An der Talbrücke Rahmede wurden Verformungen im Stahlüberbau festgestellt, aus diesem Grund wurde entschieden, die Brücke vorsorglich für den gesamten Verkehr zu sperren. Die Vollsperrung der Talbrücke Rahmede bedeutet eine hohe Belastung für die Menschen in der Region, denn die Sauerlandlinie A45 ist eine wichtige Achse des Güterverkehrs. Täglich wird diese von rund 13.000 LKW befahren und zählt somit zu den wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen in Deutschland.

Die Vollsperrung soll bis Frühjahr 2022 andauern, danach soll ein LKW-Verbot mit Schrankenanlage kommen.

A43 für Schwerlastverkehr bereits gesperrt

Die Schrankenanlage an der A43, die den Verkehr ab 3,5 Tonnen zwischen den Kreuzen Recklinghausen und Herne kontrollieren soll, hat in Fahrtrichtung Wuppertal am 20. Dezember 2021 ihren Betrieb aufgenommen.

Auf folgendem Abschnitt werden beide Schranken installiert:

[Umleitungsstrecke für die Sperrung der A43 zwischen Recklinghausen und Herne für Fahrzeuge ab 3,5 Tonnen. Darstellung der großräumigen Umleitung über A2, A45 und A42.]

Die Schrankenanlage soll automatisch das Gewicht von Fahrzeugen messen und allen ab 3,5 Tonnen die weitere Durchfahrt verhindern, indem sie über eine Abfahrtsspur bei Hochlarmark abgeleitet werden, die zur Anschlussstelle Herten an der A2 führt.

Im Januar wird noch die Installation der Anlage in Fahrtrichtung Münster geplant, teilt die Autobahn GmbH mit. Die erste Vollsperrung zwischen der Anschlussstelle Herne-Eickel und dem Kreuz Recklinghausen ist ab Freitag (14.1.) um 21 Uhr bis Montag (17.1.) um 5 Uhr geplant. Die nächste Sperrung folgt das Wochenende darauf von Freitag (21.1.) bis Montag (24.1.) und wieder Freitag (29.1.) bis Montag (31.1.) zu denselben Zeiten.

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