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Am Montag ist der Startschuss für  die Bauarbeiten auf der B1 gefallen. Bis 2023 soll die Bundesstraße für 105 Millionen Euro zu einer sechsspurigen Autobahn ausgebaut werden.

Die Arbeiten am ersten Bauabschnitt von der Aplerbecker Straße bis zur Nordstraße beginnen mit dem Neubau der Brücke an der Anschlussstelle Sölde. Während der Bauarbeiten wird es voraussichtlich zu nur geringen Einschränkungen für die Verkehrsteilnehmer kommen. Die neue Brücke wird neben dem alten Bauwerk errichtet, über das weiterhin der Verkehr fließt, heißt es in der Pressemitteilung des Ministeriums für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen.

Der Auftrag für den Ausbau wird von der  DEGES realisiert. Die Gesamtlänge des Ausbaus beträgt rund 9,5 Kilometer. Insgesamt befinden sich 14 Bauwerke entlang des Projektabschnitts. Hierbei handelt es sich größtenteils um Brückenbauwerke, die saniert, verbreitert oder wie die Brücke an der Anschlussstelle Sölde ersetzt werden. Die Projekt-Gesamtkosten  trägt der Bund.

Die Bundesstraße B 1 ist Teil einer historisch gewachsenen Verkehrsader. Für den Individualverkehr in Ost-West-Richtung ist die Autobahn A 40 die zentrale Hauptverkehrsader im Ruhrgebiet. Sie ist auch als Ruhrschnellweg bekannt. Durch ihre Lage ist sie für den Verkehr zwischen den Städten des Ruhrgebietes und innerhalb der Ruhrgebietszentren als Transitstrecke von großer Bedeutung. Für die wachsende Metropolregion Ruhr verbessert der Ausbau des Abschnitts zwischen der Anschlussstelle Dortmund-Ost und dem Autobahnkreuz Dortmund-Unna den Verkehrsfluss.

Der Ausbau der B 1 zur Autobahn A 40 wird zukünftig die Verkehrsabläufe auf dem Streckenabschnitt verbessern und zu einer besseren Vernetzung der Städte und Zentren im Ruhrgebiet beitragen.

 

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