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Bremerhaven-Upgrade: 1-Milliarde-Euro-Plan soll Kapazität auf 4 Mio. TEU erhöhen

Lesezeit 3 Min.

APM Terminals, Teil von A.P. Moller–Maersk, und Eurogate befinden sich nach eigenen Angaben in fortgeschrittenen Gesprächen über eine langfristige Partnerschaft. Im Rahmen dieser Kooperation sollen rund 1 Milliarde Euro in die Modernisierung des gemeinsamen North Sea Terminal Bremerhaven (NTB) investiert werden.

Dieser Text wurde vollständig von einem Redakteur verfasst – basierend auf fachlichem Wissen, journalistischer Erfahrung und sorgfältiger Recherche. Künstliche Intelligenz kam dabei nicht zum Einsatz.

Geplant ist, die jährliche Umschlagkapazität von derzeit 3 Millionen TEU auf 4 Millionen TEU zu steigern. Gleichzeitig soll der Standort durch elektrifizierte Umschlagtechnik und den Einsatz erneuerbarer Energien schrittweise in Richtung eines Betriebs mit null Treibhausgasemissionen (THG) entwickelt werden.

Die Investitionsentscheidung steht allerdings noch unter dem Vorbehalt interner und externer Genehmigungen. Unabhängig davon fordern lokale Entscheidungsträger vom Bund, das Projekt zur Vertiefung der Außenweser zu beschleunigen, das aus ihrer Sicht entscheidend ist, um das volle Potenzial des Terminals auszuschöpfen.

Langfristige Partnerschaft in Verhandlung

APM Terminals und Eurogate teilten mit, sie befänden sich in fortgeschrittenen Verhandlungen über eine langfristige Partnerschaft rund um das NTB, das seit mehr als 25 Jahren gemeinsam betrieben wird.

Maersk-Chef Vincent Clerc sagte, Bremerhaven könne eine größere Rolle in den Güterströmen nach Deutschland und im weiteren Netzwerk von Maersk spielen.

Bremerhaven hat ein einzigartiges Potenzial, als strategischer Hub in der Region zu wachsen und die Güterströme nach Deutschland sowie unser Ocean Network zu unterstützen“, sagte er.

Er ergänzte, die Investition solle das NTB „zu einem der wettbewerbsfähigsten Terminals in Europas Nordrange“ machen.

Kapazitätsausbau und Dekarbonisierung

Das Investitionspaket in Höhe von 1 Milliarde Euro soll in die Modernisierung der Terminaltechnik fließen und die jährliche Umschlagkapazität auf 4 Millionen TEU erhöhen.

Parallel dazu soll das Terminal auf einen Betrieb mit null THG-Emissionen ausgerichtet werden. Grundlage dafür sind elektrifizierte Umschlaggeräte sowie der Einsatz erneuerbarer Energien. Nach Angaben der Unternehmen wäre ein derartiges Konzept in dieser Form in Deutschland bislang einzigartig.

Eurogate-Chef Michael Blach sagte, das Projekt werde Technologie-Upgrades mit Dekarbonisierung verbinden.

„Das gemeinsame Projekt, das Terminal mit modernster Technologie auszustatten und den Betrieb zu dekarbonisieren … zeigt, wie überzeugt wir vom künftigen Erfolg Bremerhavens als Standort im globalen maritimen Handelsnetzwerk sind“, sagte er.

Außenweser-Vertiefung als politischer Schlüssel

Neben den Investitionsplänen lenkt die Ankündigung die Aufmerksamkeit auf ein seit Langem bestehendes Infrastrukturthema: die Vertiefung der Außenweser.

Die Unternehmen erklärten, die Flussvertiefung sei „eine wesentliche Voraussetzung“, um die Vorteile des modernisierten Terminals vollständig zu erschließen, und verwiesen darauf, dass innerhalb der öffentlichen Verwaltung ein Planungsverfahren läuft.

Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte begrüßte die Investition, mahnte jedoch Handeln der Bundesregierung an.

Nun ist die Bundesregierung gefragt, die Vertiefung der Außenweser voranzutreiben und sie zügig umzusetzen“, sagte er.

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