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Vor einiger Zeit haben in mehreren Bundesländern Pilotprojekte zur Entlastung der Polizei bei der Begleitung von Schwertransporten begonnen. Baden-Württemberg hat jetzt Bilanz gezogen.

Das Pilotprojekt, in dem spezialisierte Unternehmen die Polizei in Baden-Württemberg teilweise bei der Begleitung von Schwertransporten entlasten sollten, startete im November 2017. Laut Aussage des Bundesministerium des Innern und der Landesregierung ist die Zahl der polizeilich begleiteten Schwertransporte in der Testphase um 14,1% ( auf 4120 ) zurückgegangen. Der Zeitaufwand der bei Schwertransporten eingesetzten Polizisten verringerte sich um 8,5%. Aufgrund der positiven Ergebnisse wird die Lösung höchstwahrscheinlich dauerhaft implementiert

Entlastung der Polizei, aber auch Vorteile für Frachtführer

Das Pilotprojekt soll vor allem dazu dienen, die Polizei zu entlasten, die von Jahr zu Jahr immer mehr Zeit für die Begleitung von Schwertransporten aufbringen musste. Zurückzuführen war das auf eine rapide Zunahme von Transporten von Frachtgütern. Wie das Landesministerium jedoch betont hat die Polizei Wichtigeres zu tun als Schwertransporte zu begleiten.

Oft mussten Speditionsfirmen aufgrund andere Verpflichtungen der Polizei lange warten bis eine Begleitung für den Transport organisiert wurde. Dank der Einführung des neuen Modells werden Schwertransporte jetzt schneller und einfacher durchgeführt, da private Unternehmen viel flexibler sind.

Foto: Twitter.com/PolizeiPDNord

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