Die Behörden der Provinz haben beschlossen, den Parkplatz an der Strecke E42 zu schließen. Hinter dieser Entscheidung stehen Probleme mit Einwanderern.

Am 12. Dezember hat der Gouverneur von Hennegau ein Parkverbot für den Parkplatz Amoudries auf der Straße E42 (Autobahn A15) in Richtung Mons verhängt, berichtet der Frachtführerverband Febetra. Der Grund dafür sind Probleme mit Zuwanderern, die sich seit kurzem in der Region aufhalten.  Die Hennegau-Behörden beschränkten sich im Gegensatz zu anderen Regionen nicht auf ein Nachtparkverbot, sondern untersagten das Parken in Amoudries vollständig. Das Verbot gilt bis zum 13. Januar 2020.

Verbote auf belgischen Parkplätzen

Ähnliche Maßnahmen haben auch die Behörden anderer Regionen ergriffen. Nachtverbote wurden unter anderem auf dem Parkplatz E40 in Drongen (Oktober 2016) oder auf dem beliebten Parkplatz in Jabbeke nach den Schüssen zwischen Flüchtlingen im August letzten Jahres eingeführt. Seit Mai 2018 ist auch ein Nachtparkverbot auch auf dem Parkplatz Waremme an der E40 geltend und betrifft Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t.

Die belgische Organisation Febetra kritisierte die Verbote mit der Begründung, dass die Schließung von Parkplätzen das Problem des Mangels an Stellplätzen für LKW verschärfen wird. Laut dem Verband sollte die belgische Regierung anstelle der Schließung von Parkplätzen konkrete Maßnahmen unternehmen,  die die Sicherheit auf Autobahnen und Parkplätzen verbessern würden.

 

Foto: Wikimedia/samln GNU License

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