Ausschreibung für Deutschen Logistik-Preis 2022 gestartet

Ab sofort sind Bewerbungen für den Deutschen Logistik-Preis 2022 möglich. Der Preis gilt als renommierteste Auszeichnung des Wirtschaftsbereichs Logistik im deutschsprachigen Raum. Verliehen wird er jährlich im Oktober auf dem Deutschen Logistik-Kongress in Berlin. Analog zum diesjährigen BVL-Motto „Supply Chains matter!“ wird in der Bewertung der Konzepte erstmals verstärkt auf den gesellschaftlichen Nutzen geschaut, beispielsweise auf die Nachhaltigkeit.

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17.01.2022
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Ausschreibung für Deutschen Logistik-Preis 2022 gestartet
BVL Logistik-Preis

Veränderungen gibt es erneut in der Jury des Preises. Neue Juryvorsitzende ist die Journalistin Dr. Ursula Weidenfeld. Sie folgt auf Matthias Wissmann, der die Jury seit 2019 geleitet hatte und nun turnusmäßig ausscheidet. Schon Tradition ist es, dass eine Vertreterin oder ein Vertreter des letztjährigen Preisträgers die Jury verstärkt: das ist in diesem Jahr Katja Sander von DB Cargo. Ebenfalls neu sind Alpha Barry (secida AG), Dr. Sascha Feldhorst (MotionMiners GmbH), Matthias Magnor (BLG Logistics Group), Prof. Dr. Johannes Meuer (Kühne Logistics University) sowie Dr. Victor Vican (Vattenfall Wärme GmbH).

Prof. Dr.-Ing. Thomas Wimmer, Vorsitzender des Vorstands der BVL:

Resilienz und Innovation, Relevanz und Leidenschaft sind die Themen, die wir für den Deutschen Logistik-Preis deutlicher herausstellen wollen. Ich danke dem bisherigen Jury-Vorsitzenden Matthias Wissmann sowie den anderen scheidenden Jurymitgliedern für ihren wertvollen Beitrag in den vergangenen Jahren. Ich freue mich sehr, dass wir mit Ursula Weidenfeld eine ebenso engagierte wie kompetente Vorsitzende gefunden haben. Die Jury deckt in dieser Zusammensetzung die gesamte Bandbreite von Supply Chain Management und Logistik ab und die Mitglieder sind gespannt auf die kommenden Bewerbungen.“

Für die Bewerbung zum Deutschen Logistik-Preis sind Unternehmen aus Industrie, Handel und Dienstleistung zugelassen. Die Größe des oder der beteiligten Unternehmen spielt keine Rolle. Es können Beschreibungen von Methoden und Verfahren eingereicht werden, die durch Innovation zu Verbesserungen in Supply Chain Management und Logistik geführt haben, beispielsweise weniger Ressourcenverbrauch, mehr Stabilität und Zuverlässigkeit, verbesserte Arbeitssicherheit oder mehr Kundenzufriedenheit. Es müssen in der Praxis realisierte Konzepte sein.

Die Bewerbung startet mit einem Self-Assessment über die BVL-Webseite, das bis zum 30. April 2022 ausgefüllt werden muss. Danach gibt es ein telefonisches Feedbackgespräch mit einer Einschätzung sowie Empfehlungen für den weiteren Bewerbungsprozess. Die finalen Bewerbungsunterlagen müssen dann bis spätestens 30. Juni 2022 digital bei der BVL eingegangen sein. Die genauen Teilnahmebedingungen finden sich in der Ausschreibung, die unter www.bvl.de/dlp heruntergeladen werden kann.

Die Jury nominiert dann die drei besten Einreichungen. Alle Bewerber erhalten eine Nachricht, ob sie zu den drei Finalisten gehören. Die Konzepte der Finalisten werden von einem Expertenteam im Zeitraum Mitte August bis Anfang September auditiert – dazu gehört auch ein Besuch vor Ort. Danach entscheidet die Jury final über das Siegerkonzept.

2021 zeichnete die BVL das Projekt „Bayern-Shuttle“ von DB Cargo AG, voestalpine AG, LogServ GmbH und CargoServ GmbH mit dem Deutschen Logistik-Preis aus. Ausschlaggebend für die Fachjury war, dass DB Cargo mit dem Bayern-Shuttle die Schnelligkeit von Ganzzügen mit der Flexibilität von Einzelwagen verbindet. In einem werktäglichen Umlauf werden die Stahl-Sendungen von voestalpine für drei Premiumhersteller aus der bayrischen Automobilindustrie kombiniert. Der Clou: An den drei Automobilproduktionsstandorten wird außerdem jeweils hochwertiger Stahlschrott aufgenommen, der im Nachtsprung zurück ins Stahlwerk von voestalpine in Linz transportiert wird. Das spart nicht nur die Emissionen des Leerlaufs, sondern ermöglicht durch die geschickte Kombination von Stahlversorgung und Schrottentsorgung die tägliche Lieferung und Abholung an allen Orten – ein umweltfreundlicher Beitrag zur Kreislaufwirtschaft.

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