Die Deutsche Post DHL Group will vorsorglich handeln. Nachdem rund 4.000 Mitarbeiter des Konzerns auf Covid-19 getestet worden, stellte es sich heraus, dass viele von ihnen infiziert waren, ohne dies zu merken. Dies führte den Vorstand zu der Entscheidung, Tests bei weiteren 10.000 Beschäftigten durchzuführen. Die Kosten dafür können sich auf mehr als eine Million Euro belaufen.

In den vergangenen Wochen wurden rund 4.000 Mitarbeiter der Deutschen Post DHL Group auf das Coronavirus getestet. Die Tests wurden bisher pflichtig, immer wenn es im direkten Umfeld einer Person zu Covid-19 Infektionen gekommen ist. Es wurden aber auch breite Tests ohne zwingenden Grund bei zahlreichen  Mitarbeitern durchgeführt, die eine unerwartet hohe Anzahl an Infizierten ohne Symptome der Krankheit erwiesen. Aufgrund dieser Ergebnisse hat sich der Vorstand der Deutschen Post DHL für eine prophylaktischen Teststrategie entschieden. Über 10.000 Mitarbeiter in größeren Betriebsstätten werden eine Möglichkeit haben, sich vorsorglich auf Covid-19 testen zu lassen. 

 

Wegen der Vermutung, dass vor allem operative Betriebe einem höheren Ansteckungsrisiko ausgesetzt sind, sollen die Tests je nach Risikoeinstufung systematisch in ausgewählten Betriebsstätten durchgeführt werden. Die Kosten für die geplanten Massentests werden von dem Konzern übernommen. Diese können sich nach den bisherigen Schätzungen auf 1,3 Millionen Euro belaufen. 

Foto: Deutsche Post DHL Group

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