Wie das Unternehmen mitteilt, begann bereits im Januar 2026 die Montage des Sattelcurtainsiders S.CS am neuen Standort. Die Produktion der Sattelkipper S.KI soll im Frühjahr folgen.
Mit dem Werk erweitert Schmitz Cargobull sein internationales Produktionsnetzwerk, das bislang Standorte in Deutschland, Litauen, Spanien, Großbritannien und der Türkei umfasst.
„Mit dem neuen Standort schließen wir eine strategische Lücke in unserem internationalen Produktionsnetzwerk und stärken unsere Nähe zu den Transportunternehmen in Zentraleuropa“, erklärte Andreas Schmitz, Vorstandsvorsitzender der Schmitz Cargobull AG.
Investition von 3,5 Millionen Euro
Für den Aufbau des neuen Montagewerks investierte der Trailerhersteller rund 3,5 Millionen Euro. Die Produktionsfläche umfasst 6.000 Quadratmeter, zusätzlich steht eine 45.000 Quadratmeter große Außenfläche zur Verfügung.
Im Einschichtbetrieb können dort laut Unternehmen bis zu 80 Fahrzeuge pro Woche gefertigt werden. Aktuell arbeiten 25 Beschäftigte am Standort.

Schmitz Cargobull Produktionswerk Oradea – Innenansicht (Foto: Schmitz Cargobull)
Wichtiger Markt in Zentraleuropa
Schmitz Cargobull zählt nach eigenen Angaben mit einem Marktanteil von rund 25 Prozent in Europa zu den führenden Herstellern von Sattelaufliegern. In Zentraleuropa liegt der Marktanteil bei etwa 31 Prozent.
Rumänien spielt dabei eine wichtige Rolle: Über die Landesgesellschaft Schmitz Cargobull Romania wurden laut Unternehmen bereits mehr als 50.000 Trailer im Land ausgeliefert. Der neue Standort in Oradea soll in den kommenden Jahren weiter ausgebaut werden.









