Aufgrund der andauernden Corona-Krise und der damit verbundenen fehlenden Transparenz  über die weitere weltwirtschaftliche Entwicklung hat Deutsche Post DHL Group seine EBIT-Prognose für 2020 aufgehoben.  Sobald sich jedoch die Lage stabilisiert, wird der Konzern aktuelle Prognosen bekanntgeben.

Der Konzern hat im Januar einen starken Auftakt ins neue Jahr verzeichnet. Die Auswirkungen der Corona-Krise auf das Geschäft des Unternehmensbereichs Post & Paket in Deutschland sowie das der Unternehmensbereiche DHL Supply Chain und DHL eCommerce Solutions waren damals noch eher marginal. Doch im Laufe der Zeit hat sich doch  eine Abschwächung des Güter- und Warenverkehrs von und nach China, aber auch in anderen Ländern Asiens bemerkbar gemacht. Deshalb der Konzern bereits Anfang März  die Prognosen für das Jahr 2020 unter Vorbehalt vorgestellt, um sie jetzt schließlich aufzuheben.

Die mittelfristige Prognose für ein Konzern-EBIT von mindestens 5,3 Milliarden Euro in 2022 hat Deutsche Post DHL Group bestätigt; ebenso haben die kumulierte Capex- und Free Cashflow-Prognose für die Jahre 2020 bis 2022 weiter Bestand, stehen jedoch unter dem Vorbehalt eines noch zu quantifizierenden Covid-19-bedingten Effektes auf den Free Cashflow im laufenden Jahr.

Die fünf Unternehmensbereiche des Konzerns haben sich seit Jahresanfang je nach Region unterschiedlich entwickelt. Während die Lage in China sich zu erholen scheint,  befinden sich Europa und Nordamerika vor einem Abschwung. Der Paketbereich boomt hingegen wie in der Vorweihnachtszeit. Nach eigenen Angaben des Konzern ist die Zahl der Pakete mit der vor Weihnachten vergleichbar. DHL geht auch aufgrund der Reiseeinschränkungen von einer weiteren positiven Entwicklung in dem Bereich aus.

Foto:Deutsche Post DHL Group

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